Die Speisekarte auf der Website
Die meistgesuchte Seite eines Restaurants — und die, die am häufigsten als PDF hochgeladen wird. Damit ist sie für die Hälfte der Besucher unbrauchbar.
DAS PDF
Warum es die falsche Form ist
Ein PDF ist eine Datei zum Drucken. Was der Gast sucht, ist eine Seite zum Lesen — auf dem Telefon, unterwegs, vor der Tür.
01
Was auf dem Telefon passiert
Das PDF wird heruntergeladen, öffnet sich in einem anderen Programm und ist in Briefgröße angelegt — also muss gezoomt und geschoben werden. Wer die Vorspeisen sucht, wischt dreimal. Viele brechen an dieser Stelle ab und rufen an oder gehen woanders hin. Zahlen und Rahmenbedingungen der Branche veröffentlicht der DEHOGA Nordrhein-Westfalen.
02
Was die Suchmaschine damit macht
Wenig. Der Inhalt eines PDF wird schlechter erfasst als eine Seite, und die Gerichte darin tauchen in Suchergebnissen kaum auf. Wer nach einem bestimmten Gericht in Ihrem Ort sucht, findet Sie damit nicht — und genau danach wird gesucht.
Hinweis aus der Praxis
Ein Bereich, der drei Monate nach Veröffentlichung keine Zugriffe bekommt, hat meist kein Textproblem, sondern ein Nachfrageproblem: Nach dem Thema wird in dieser Region nicht gesucht. Deshalb steht bei uns die Recherche vor dem ersten Satz.
„Wir haben zwei Jahre eine schöne Seite gehabt und nicht einen einzigen Anruf darüber bekommen. Niemand hat uns gesagt, dass die Struktur fehlt.“
Inhaber eines Sanitärbetriebs, 14 Mitarbeiter, Rhein-Kreis Neuss
Zusammengefasst: Sichtbarkeit entsteht nicht aus Gestaltung, sondern aus Abdeckung. Wer viele Fragen vollständig beantwortet, wird oft gefunden — wer eine Seite hat, einmal.
Eine Stunde. Was Sie machen, wer anruft, was fehlt. Danach steht der Preis.
Sie sehen die Startseite fertig gestaltet, mit Ihren Texten, nicht mit Blindtext.
Alle Seiten, Bilder, Formular. Zwei Korrekturrunden sind eingerechnet.
Online, Zugänge in Ihrer Hand, Einweisung am Telefon. Rechnung danach.

DAS PDF
Der Gast steht vor der Tür
Der Gast steht draußen vor der Tür und will wissen, ob es etwas Vegetarisches gibt. Ein PDF zwingt ihn zum Aufziehen und Schieben — die Hälfte gibt vorher auf.
Zwei Angaben gehören neben die Karte.
DER AUFWAND
Einmal abtippen, danach pflegen
Der Grund, warum es beim PDF bleibt, ist selten Unwissen — es ist die Arbeit beim Umstellen.
2
Stunden einmalig
Eine mittlere Karte mit vierzig Positionen abzutippen dauert etwa zwei Stunden. Danach ändern Sie einen Preis in einer Minute — statt die Druckdatei zu öffnen, zu exportieren und neu hochzuladen. Nach dem dritten Preiswechsel hat sich der Aufwand gerechnet.
Wenn die Karte häufig wechselt — Mittagstisch, Wochenkarte, Saison — lohnt es doppelt: Solche Seiten lassen sich so bauen, dass Sie nur die Zeilen ändern und nichts an der Gestaltung anfassen. Das ist der Punkt, an dem viele Betriebe die Pflege dann tatsächlich selbst übernehmen.

Tafel am Tisch — was sich wöchentlich ändert, gehört leicht änderbar.
DER AUFBAU
Vier Punkte für die Kartenseite
Eine Speisekarte im Netz ist keine abfotografierte Karte, sondern eine Seite mit eigenen Regeln.
| Punkt | Wie | Warum |
|---|---|---|
| Gliederung | Vorspeisen, Hauptgerichte, Nachspeisen, Getränke — als Abschnitte mit Überschriften. | Der Gast springt zu dem Teil, der ihn interessiert. Auf dem Telefon ist das der Unterschied zwischen Lesen und Scrollen. |
| Preise | Direkt hinter jedem Gericht, nicht in einer Spalte am Rand. | Spalten brechen auf dem Telefon um, dann steht der Preis unter dem falschen Gericht. |
| Kennzeichnungen | Allergene und Zusatzstoffe wie auf der gedruckten Karte. | Sie sind vorgeschrieben und werden gesucht — gerade von Gästen, die deshalb vorher nachsehen. |
| Datum der Fassung | Ein Hinweis, wann die Karte zuletzt geändert wurde. | Nimmt die Frage, ob die Preise noch stimmen — und diese Frage hält Gäste vom Kommen ab. |
Bilder je Gericht sind nicht nötig und selten gut. Ein Motiv vom Gastraum wirkt mehr als zwanzig Tellerfotos.
Warum wir das machen
GESEHENWERDEN.
Gute Arbeit spricht sich herum. Nur eben langsamer als eine Seite, die man findet.

VIER PUNKTE
Die Karte gehört als Text auf die Seite
Nicht als PDF. Ein PDF lädt langsam, lässt sich auf dem Telefon kaum lesen und wird von Suchmaschinen schlechter gefunden — dreimal derselbe Nachteil.
Einmal abtippen, danach pflegen.
WAS SCHIEFGEHT
Vier Fehler bei der Kartenseite
Alle vier führen dazu, dass der Gast die Karte nicht liest — und dann auch nicht kommt.
01
Die Karte als Bild
Abfotografiert oder als Grafik hochgeladen. Dann lässt sie sich nicht vergrößern, ohne unscharf zu werden, und Vorleseprogramme finden nichts — dieselbe Sackgasse wie beim PDF, nur unschärfer.
02
Preise fehlen
Aus Sorge, sie könnten abschrecken. Tatsächlich sucht der Gast genau danach — und wer nichts findet, nimmt an, es werde teuer. Dieselbe Rechnung wie im Handwerk.
03
Veraltete Karte
Preise von vorletztem Jahr, Gerichte, die es nicht mehr gibt. Der Gast merkt es erst am Tisch — und dann ist es unangenehm für beide Seiten.
04
Alles auf einer endlosen Seite
Achtzig Positionen ohne Gliederung. Auf dem Telefon sind das zwanzig Wische. Abschnitte mit Überschriften und Sprungmarken lösen es — der Gast entscheidet dann selbst, wohin er springt.

Die meistgelesene Seite eines Restaurants — und die am schlechtesten gebaute.
Die meistgelesene Seite eines Restaurants — und die am schlechtesten gebaute.
Ihre Kunden suchen mit dem Telefon zwischen zwei Terminen. Wir bauen die Seite, die sie überzeugt, bevor sie weiterscrollen: Festpreis je Posten, ein Ansprechpartner, Zugänge in Ihrer Hand.
WAS DAZUGEHÖRT
Zwei Angaben neben der Karte
Wer die Karte liest, ist kurz vor der Entscheidung. Zwei Dinge sollten dann in Reichweite sein.
Die Öffnungszeiten
Direkt auf derselben Seite, nicht nur im Unternehmensprofil. Wer abends um sieben die Karte liest, will wissen, ob heute noch offen ist — und ob die Küche noch bedient. Beides gehört hin, mit den tatsächlichen Zeiten für warme Küche.
Der Weg zum Tisch
Die Rufnummer antippbar, dazu der Hinweis, ob reserviert werden kann oder muss. Wer die Karte gelesen hat und dann sucht, wie er einen Tisch bekommt, ist der Gast, den man am leichtesten verliert.
DER SONDERFALL MITTAGSTISCH
Wenn Sie einen wechselnden Mittagstisch haben, gehört er auf eine eigene Seite mit dem Wochendatum. Danach wird gezielt gesucht — häufiger als nach der Abendkarte, weil die Entscheidung täglich neu fällt.
„Eine Stadtseite ohne eigene Inhalte ist eine Behauptung. Mit eigenen Inhalten ist sie ein Nachweis.“
Aus unserem Bauplan-Leitfaden, Abschnitt „Regionale Bereiche“
Wie die Reservierung selbst abläuft, steht auf einer eigenen Seite.

Anrichte in der Küche — was hinten passiert, entscheidet vorne.
WENN SIE LIEFERN
Drei Wege, unterschiedlich teuer
Sobald Bestellungen dazukommen, ändert sich die Rechnung — vor allem die Provision.
ÜBER EIN PORTAL
Bequem und teuer: Die üblichen Vermittler nehmen einen zweistelligen Prozentsatz je Bestellung. Bei einem Umsatz von tausend Euro im Monat ist das ein dreistelliger Betrag — jeden Monat, dauerhaft.
ÜBER DIE EIGENE SEITE
Ein Bestellformular oder ein einfaches System auf der eigenen Website. Einmalige Einrichtung, keine Provision. Lohnt ab dem Punkt, an dem die Provisionen den Aufwand übersteigen — das ist schneller als gedacht.
BEIDES
Das Portal für neue Kunden, die eigene Seite für Stammkunden — mit einem Hinweis auf der Verpackung. Der Weg, den viele Betriebe am Ende gehen, weil er die Reichweite behaelt und die Provision senkt.

DREI WEGE
Unterschiedlich aufwändig zu pflegen
Feste Karte, wechselnde Wochenkarte, Tagesangebot. Wer täglich ändert, braucht einen Weg, der zwei Minuten dauert — sonst steht dort im März noch die Karte vom Januar.
Zwei Angaben neben der Karte.
Für wen
Der Aufbau ist derselbe. Was sich unterscheidet, sind die Fragen, die Ihre Kunden stellen.
HALTUNG
Was ich Ihnen nicht anbiete
Vier Dinge, die zu diesem Thema üblich angeboten werden und bei mir nicht enthalten sind.
×
Keine Kartenpflege
Das Abtippen der Karte übernehme ich einmalig, die laufende Pflege nicht — sie ist im Preis nicht enthalten. Preise ändern Sie danach selbst in einer Minute.
×
Keine Tellerfotografie
Aufnahmen Ihrer Gerichte sind nicht enthalten. Und ehrlich: Zwanzig mittelmäßige Tellerfotos schaden mehr, als ein gutes Motiv vom Gastraum nützt.
×
Keine Allergenberatung
Welche Kennzeichnungen Ihre Karte tragen muss, klären Sie mit dem Lebensmittelüberwachungsamt oder der Kammer. Ich baue sie ein, ich prüfe sie nicht.
×
Kein Bestellsystem als Standard
Ein Liefer- oder Bestellsystem ist ein eigenes Vorhaben mit eigenem Preis. Im Auftritt einer Gaststätte ist es nicht enthalten.
HÄUFIGE FRAGEN
Was Gastronomen an dieser Stelle fragen
Kann ich die Karte nicht zusätzlich als PDF anbieten?
–
Ja, als Ergänzung zum Ausdrucken. Die Hauptfassung sollte trotzdem eine Seite sein — sie ist die, die auf dem Telefon gelesen und von Suchmaschinen erfasst wird. Ein PDF daneben schadet nicht.
Meine Preise ändern sich ständig.
+
Brauche ich Bilder von jedem Gericht?
+
Wie halte ich den Mittagstisch aktuell?
+
Muss ich Allergene auf der Website angeben?
+
Gewerk, Ort, Nummer, ein Bild von echter Arbeit. Kein Karussell, kein Ladebalken, keine Suche nach dem Anrufknopf.
Preise, Urlaubszeiten, Stellenanzeige, neue Referenz. Vier Felder, ein Knopf, kein Handbuch. Alles andere übernehmen wir.

AUTOR UND QUELLEN
Christof Oppermann
Inhaber 12web, Neuss · Über mich
Baut seit 15 Jahren Websites, seit 2018 mit Schwerpunkt auf Handwerks- und Mittelstandsbetrieben in Nordrhein-Westfalen. Die Einordnung stammt aus gebauten Gastronomieseiten.
Geprüft am 26.08.2026
01
Eigene Suchbegriff-Recherche 12web
35 dokumentierte Bausteine mit 471 benannten Feldern — Grundlage der Aussagen zum Seitenaufbau
02
Bauteil-Bibliothek 12web
Offen einsehbar unter /kalkulator/ — Grundlage der genannten Preise und Umfänge
03
Handwerkskammer Düsseldorf — Konjunkturbericht Handwerk
Preisrechner auf 12web.de
OHNE ANFRAGE
Was Ihre Website kosten würde
Wenn Sie beim Lesen an den eigenen Betrieb denken: Fünf Entscheidungen, ein Preis. Sie sehen die Zahl, bevor Sie Ihre Adresse angeben.
Feste Preise
Keine Anfrage nötig
Kein Newsletter
Dauert etwa drei Minuten. Vorher nachlesen: Websites für Restaurants
Struktur entsteht
/restaurant/
/restaurant/speisekarte/
/restaurant/personal/
/restaurant/reservierung/
Jeder Posten hat seinen Preis, und der steht vor dem ersten Termin fest. Was Ihre Website kostet, ergibt sich aus dem, was sie wirklich braucht – nicht aus einem Paket.
Erst reden,
dann rechnen.
Das erste Gespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Wenn wir die Falschen sind, sagen wir es im Telefonat.
Sie schicken das Formular oder rufen an.
Antwort am selben Werktag, bis 18 Uhr.
Telefonat, eine Stunde, zum Wunschtermin.
Festpreisangebot auf einer Seite, schriftlich.
In zwei Minuten ausgefüllt
Ihre Angaben gehen verschlüsselt direkt an uns und werden nicht weitergegeben.