Wer schreibt die Texte?
Die Frage, die Angebote um mehrere tausend Euro auseinanderreißt — und die in den meisten Angeboten gar nicht beantwortet wird. Sie entscheidet auch darüber, ob eine Website jemals fertig wird.
DIE LAGE
Der häufigste Grund, warum Websites liegenbleiben
Nicht die Technik, nicht das Geld, nicht die Gestaltung. Es sind die Texte — und zwar aus einem Grund, der nichts mit Faulheit zu tun hat.
01
Die Annahme steht stillschweigend im Angebot
In vielen Angeboten ist vorausgesetzt, dass der Kunde die Texte liefert — ohne dass es dort steht. Das macht das Angebot günstiger und die Rechnung später unangenehm: Der Bau steht, die Seiten sind leer, und niemand hat mit mehreren Tagen Schreibarbeit gerechnet.
02
Und im Betrieb kommt niemand zum Schreiben
Wer den ganzen Tag auf der Baustelle war, setzt sich abends nicht hin und schreibt zwölf Seiten über das eigene Gewerk. Das ist keine Frage des Willens — es ist die Frage, wann. Deshalb liegen Projekte monatelang bei achtzig Prozent und werden irgendwann mit Lückentexten veröffentlicht.
Hinweis aus der Praxis
Ein Bereich, der drei Monate nach Veröffentlichung keine Zugriffe bekommt, hat meist kein Textproblem, sondern ein Nachfrageproblem: Nach dem Thema wird in dieser Region nicht gesucht. Deshalb steht bei uns die Recherche vor dem ersten Satz.
„Wir haben zwei Jahre eine schöne Seite gehabt und nicht einen einzigen Anruf darüber bekommen. Niemand hat uns gesagt, dass die Struktur fehlt.“
Inhaber eines Sanitärbetriebs, 14 Mitarbeiter, Rhein-Kreis Neuss
Zusammengefasst: Sichtbarkeit entsteht nicht aus Gestaltung, sondern aus Abdeckung. Wer viele Fragen vollständig beantwortet, wird oft gefunden — wer eine Seite hat, einmal.
Warum wir das machen
GESEHENWERDEN.
Gute Arbeit spricht sich herum. Nur eben langsamer als eine Seite, die man findet.
VIER FEHLER
Woran Betriebstexte scheitern
Vier Muster, die auf fast jeder gewachsenen Betriebsseite vorkommen — und die sich alle mit derselben Regel beheben lassen.
01
Geschrieben aus Sicht des Betriebs
Wir sind seit 1998 für Sie da, unser Team, unsere Werte. Das steht auf jeder zweiten Seite und beantwortet keine Frage. Der Leser sucht nicht Ihre Geschichte, sondern seine Antwort — die Geschichte interessiert ihn erst, wenn er sich für Sie entschieden hat.
02
Fachsprache statt Kundensprache
Der Betrieb schreibt Sanitärinstallation, der Kunde sucht ein neues Bad. Der Anwalt schreibt Arbeitsrecht, der Mandant hat eine Kündigung bekommen. Wer die eigene Ordnung verwendet statt der des Kunden, wird bei den Suchen nicht gefunden, auf die es ankommt.
03
Alles gleich lang
Zwölf Leistungen mit je drei Zeilen. Daraus geht nicht hervor, womit der Betrieb tatsächlich arbeitet. Zwei ausführliche Seiten und eine Sammelseite für den Rest sagen mehr — und werden besser gefunden.
04
Nichts, was wehtut
Kein Preis, keine Wartezeit, keine Angabe dazu, was nicht gemacht wird. Solche Texte lesen sich gefällig und filtern nichts. Die Folge sind Anfragen, die nicht passen — und Angebotszeit, die nie ein Auftrag wird.

Vier Muster — alle mit derselben Regel zu beheben.
Vier Muster — alle mit derselben Regel zu beheben.
ZWEI PROJEKTE
Liegengeblieben oder fertig
Beide waren technisch bei achtzig Prozent. Bei einem stand vorher fest, wer die Texte schreibt.
BEI ACHTZIG PROZENT

Der Bau steht, die Seiten sind leer, seit vier Monaten liegt es beim Kunden. Nicht aus Unwillen — es kam nur nie ein Abend dazwischen, an dem noch Kraft für zwölf Seiten war.
FERTIG

Ein Gespräch, daraus die Texte, zwei Durchsichten, veröffentlicht. Derselbe Aufwand beim Bauen — der Unterschied lag allein darin, dass die Schreibarbeit nicht stillschweigend beim Kunden lag.
Das ist keine Frage des Willens
Ich habe das oft genug gesehen, um es nicht als Ausrede zu lesen. Wer den ganzen Tag gearbeitet hat, schreibt abends keine zwölf Seiten — und sollte es auch nicht müssen, wenn er dafür jemanden bezahlt hat.

LIEGENGEBLIEBEN
Es scheitert an den Texten, nicht an der Technik
Die meisten Websites scheitern nicht an der Technik, sondern daran, dass die Texte nie kommen. Wer sie im Gespräch abnimmt, löst genau dieses Problem.
Sie erzählen es einmal.
So sieht Ihr Kunde Ihre Seite.
Bilder, ein paar Absätze, ein Formular. Sieht ordentlich aus. Aber was sieht die Suchmaschine, wenn sie entscheidet, wen sie anzeigt?
So sieht Google Ihre Seite.
Kein Ort, kein Gewerk im Titel, eine Seite für zehn Leistungen. Für die Suche existiert dieser Betrieb kaum. Wir bauen die Struktur, die dort fehlt.
DREI WEGE
Wer schreibt — und was es kostet
Alle drei kommen vor, alle drei können richtig sein. Entscheidend ist, dass vorher feststeht, welcher gilt.
| Weg | Was es kostet | Wann er passt |
|---|---|---|
| Sie schreiben selbst | Kein Geld, aber mehrere Tage Ihrer Zeit | Wenn jemand im Betrieb gern schreibt und die Zeit tatsächlich hat — nicht theoretisch |
| Aus dem Gespräch geschrieben | Im Festpreis enthalten | Der Regelfall: Sie erzählen, ich schreibe, Sie lesen gegen und geben frei |
| Eingekaufte Branchentexte | Günstig bis kostenfrei | Fast nie — sie stehen wortgleich auf vielen Seiten und sagen nichts über Sie |
| Gesprächstermine mit Ihnen | 4 | 1 |
Der zweite Weg ist der, den 12web geht. Er kostet Sie ein Gespräch und zwei Durchsichten — nicht mehrere Abende.

WER SCHREIBT
Wer schreibt, und was es kostet
Sie erzählen einmal, ich schreibe auf. Das ist im Festpreis enthalten — und es ist der Grund, warum Texte hier nicht liegenbleiben.
Der häufigste Grund, warum Websites liegenbleiben.
Von 5 Seiten auf 23.
Nach Plan.
Texte, Bilder und Leistungen waren im Betrieb längst da. Sie standen nur alle auf derselben Seite. Wir haben sie auseinandergezogen, jede bekam ihre eigene Adresse — und Google fand sie.
UND KÜNSTLICHE INTELLIGENZ?
Ein Werkzeug — kein Ersatz für das, was Sie wissen
Die Frage kommt inzwischen in fast jedem Erstgespräch, deshalb hier die ehrliche Antwort.
Was es kann
Formulieren, sortieren, kürzen, eine Rohfassung aus vorhandenen Angaben bauen. Das spart Zeit, und ich nutze es dabei auch — so, wie ein Tischler eine Maschine nutzt. Das ändert nichts daran, wer entscheidet, was ins Werkstück kommt.
Was es nicht kann
Es weiß nicht, was Ihre Kunden in Neuss fragen, wie lange Ihre Wartezeit gerade ist, welche zwei Arbeiten Sie ausbauen wollen und wo Sie nicht mehr hinfahren. Genau diese Angaben machen den Unterschied zwischen einer Seite, die gefunden wird, und einer, die klingt wie hundert andere. Ein Text ohne solche Angaben ist gefällig und wertlos.
WORAN MAN ES ERKENNT
Wenn in einem Text nichts steht, was nur auf Ihren Betrieb zutrifft — keine Zahl, kein Ort, keine Einschränkung — dann hätte er auf jeder anderen Seite genauso stehen können. Dann nützt er auch nichts.
„Eine Stadtseite ohne eigene Inhalte ist eine Behauptung. Mit eigenen Inhalten ist sie ein Nachweis.“
Aus unserem Bauplan-Leitfaden, Abschnitt „Regionale Bereiche“
Deshalb steht am Anfang ein Gespräch und nicht ein Werkzeug — gleich welches.
DER WEG BEI 12WEB
Sie erzählen es einmal — geschrieben wird es hier
Alles, was auf Ihrer Website stehen muss, erklären Sie ohnehin jede Woche am Telefon. Der Unterschied ist nur, dass es niemand aufschreibt. Genau das ist der Weg: ein Gespräch, in dem Sie erzählen, wie Sie es einem Kunden erklären würden.
1 Gespräch
statt mehrerer Abende
Meist dreissig bis sechzig Minuten. Danach schreibe ich, Sie lesen gegen.
Der Grund, warum das funktioniert: Sie sind in Ihrem Gewerk sicher und können es erklären — nur eben mündlich. Beim Schreiben verlassen die meisten diesen sicheren Boden und greifen zu Formulierungen, die sie nie sagen würden. Aus dem Gespräch geschrieben, klingt der Text nach dem Betrieb und nicht nach einer Vorlage — und genau das erkennt ein Leser sofort.

Ein leeres Blatt ist der teuerste Teil eines Website-Projekts.

Erzählen statt schreiben — das ist der ganze Unterschied.
WAS 12WEB ÜBERNIMMT
Die Texte sind im Festpreis enthalten
Kein Zusatzposten, keine Position je Seite. Das ist der Grund, warum ein Angebot von 12web höher aussehen kann als eines, in dem die Schreibarbeit stillschweigend bei Ihnen liegt.
ENTHALTEN
Alle Seitentexte aus Ihren Antworten im Erstgespräch, in Ihrer Sprache, mit Ihren Zahlen und Einschränkungen. Dazu die Rückfragen, wo etwas fehlt, und die Einarbeitung Ihrer Korrekturen.
IHR ANTEIL
Ein Gespräch von dreißig bis sechzig Minuten und zwei Durchsichten. Die fachliche Richtigkeit verantworten Sie — ich kann nicht wissen, ob eine Angabe zu Ihrem Gewerk stimmt.
NICHT ENTHALTEN
Keine laufende Textproduktion als Abo, keine eingekauften Branchentexte, keine Rechtstexte wie Impressum oder Datenschutzerklärung und keine Formulierungen, die berufsrechtlich verbindlich sein sollen. Was gebaut wird, gehört Ihrem Betrieb — auch die Texte.
Für wen
Der Aufbau ist derselbe. Was sich unterscheidet, sind die Fragen, die Ihre Kunden stellen.

IM FESTPREIS
Die Texte sind enthalten
Kein Zusatzposten, keine Wortpauschale. Was Sie im Gespräch erzählen, wird zur Seite — und Sie lesen zweimal gegen, bevor etwas veröffentlicht wird.
Wie die Texte entstehen.
ABLAUF
Wie die Texte entstehen
Vier Schritte. Ihr Anteil daran sind ein Gespräch und zwei Durchsichten.
SCHRITT 01
Das Gespräch
Dreißig bis sechzig Minuten, meist am Telefon. Sie erzählen, wie Sie einem Kunden Ihre Arbeit erklären, was Sie ständig gefragt werden und was Sie an Ihrem Gewerk ärgert. Das letzte bringt oft die brauchbarsten Sätze.
SCHRITT 02
Die Rohfassung
Ich schreibe die Seiten aus Ihren Antworten, in Ihrer Sprache, mit den Zahlen und Einschränkungen, die Sie genannt haben. Dabei fällt auf, wo eine Angabe fehlt — diese Fragen bekommen Sie gesammelt zurück.
SCHRITT 03
Ihre Durchsicht
Sie lesen gegen und korrigieren, was fachlich nicht stimmt. Das ist der Teil, den niemand ersetzen kann — und der einzige, an dem Sie wirklich sitzen müssen. Meist eine Stunde.
Ab Monat 6 · Laufender Zustand
Die Struktur wächst weiter
Jeden Monat entstehen neue Bereiche entlang des Bauplans: weitere Leistungen, weitere Städte, weitere Antworten. Jeder neue Bereich stärkt die vorhandenen, weil er zusätzliche Verbindungen in dieselbe Struktur bringt.
Zusammengefasst: Vier bis sechs Wochen bis zur fertigen Seite, drei bis sechs Monate bis zur ersten messbaren Bewegung, etwa ein Jahr bis zu einem belastbaren Zustand.
Nicht auffallen. Nicht gefällig sein. Gefunden werden, verstanden werden, angerufen werden. Alles andere an einer Website ist Verzierung.
HALTUNG
Was Sie hier nicht bekommen
Vier Dinge, die beim Thema Texte üblich sind und hier nicht vorkommen.
×
Eingekaufte Branchentexte
Keine fertigen Bausteine, die wortgleich auf hundert anderen Seiten stehen. Sie bringen keine Sichtbarkeit, weil sie nichts sagen, was nur auf Ihren Betrieb zutrifft — und genau darauf kommt es an.
×
Ein Text-Abo
Keine monatliche Gebühr für laufend neue Beiträge. Bei einem Handwerksbetrieb ändert sich das Gewerk nicht monatlich — die Texte stehen und halten Jahre.
×
Gefälligkeit statt Angaben
Keine Texte ohne Zahlen, Spannen oder Einschränkungen. Ein Text, der niemandem wehtut, filtert auch keine Anfragen — und kostet Sie Angebotszeit, die nie ein Auftrag wird.
×
Ihre Handschrift durch meine ersetzen
Kein Text, der klingt wie eine Agentur. Wenn Sie beim Gegenlesen denken, so würden Sie das nie sagen, dann ist der Text falsch — und wird geändert, nicht verteidigt.
HÄUFIGE FRAGEN
Fragen zu den Texten
Ich kann nicht schreiben. Ist das ein Problem?
–
Nein — Sie müssen erzählen können, nicht schreiben. Das tun Sie ohnehin jeden Tag am Telefon. Aus einem Gespräch von dreißig bis sechzig Minuten entstehen die Seitentexte; Ihr Anteil danach sind zwei Durchsichten. Die meisten Betriebe stellen fest, dass der schwierige Teil das Schreiben war, nicht das Wissen.
Wie erkenne ich, ob Texte in einem fremden Angebot enthalten sind?
+
Nutzen Sie künstliche Intelligenz beim Schreiben?
+
Können wir unsere alten Texte behalten?
+
Wie oft müssen Texte überarbeitet werden?
+
Jeder Posten hat seinen Preis, und der steht vor dem ersten Termin fest. Was Ihre Website kostet, ergibt sich aus dem, was sie wirklich braucht – nicht aus einem Paket.
Erst reden,
dann rechnen.
Das erste Gespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Wenn wir die Falschen sind, sagen wir es im Telefonat.
Sie schicken das Formular oder rufen an.
Antwort am selben Werktag, bis 18 Uhr.
Telefonat, eine Stunde, zum Wunschtermin.
Festpreisangebot auf einer Seite, schriftlich.
In zwei Minuten ausgefüllt
Ihre Angaben gehen verschlüsselt direkt an uns und werden nicht weitergegeben.