Woher kommen meine Anfragen?
Die wichtigste Zahl im Betrieb steht in keinem Auswertungswerkzeug. Sie entsteht am Telefon, in fünf Sekunden, und kostet nichts.
DIE LAGE
Viel gemessen, wenig gewusst
Auf den meisten Betriebsseiten läuft ein Auswertungswerkzeug, das Zahlen liefert, mit denen niemand etwas anfängt. Das hat zwei Gründe.
01
Gemessen wird der Besuch, nicht der Auftrag
Besucherzahlen, Verweildauer, Absprungrate. Alles interessant und nichts davon beantwortet die Frage, die Sie tatsächlich haben: Kam der Auftrag über die Seite oder über eine Empfehlung? Zwischen dem letzten Klick und dem unterschriebenen Auftrag liegen bei einem Handwerksbetrieb ein Anruf, ein Termin und zwei Wochen — diese Strecke misst kein Werkzeug mit.
02
Der größte Teil fällt ohnehin heraus
Werkzeuge, die eine Zustimmung brauchen, sehen nur die Besucher, die zugestimmt haben. Je nach Seite ist das die Hälfte oder weniger. Sie messen also einen Ausschnitt und rechnen ihn im Kopf hoch — und wundern sich, dass die Zahlen nicht zu dem passen, was im Betrieb ankommt.
Hinweis aus der Praxis
Ein Bereich, der drei Monate nach Veröffentlichung keine Zugriffe bekommt, hat meist kein Textproblem, sondern ein Nachfrageproblem: Nach dem Thema wird in dieser Region nicht gesucht. Deshalb steht bei uns die Recherche vor dem ersten Satz.
„Wir haben zwei Jahre eine schöne Seite gehabt und nicht einen einzigen Anruf darüber bekommen. Niemand hat uns gesagt, dass die Struktur fehlt.“
Inhaber eines Sanitärbetriebs, 14 Mitarbeiter, Rhein-Kreis Neuss
Zusammengefasst: Sichtbarkeit entsteht nicht aus Gestaltung, sondern aus Abdeckung. Wer viele Fragen vollständig beantwortet, wird oft gefunden — wer eine Seite hat, einmal.
Eine Stunde. Was Sie machen, wer anruft, was fehlt. Danach steht der Preis.
Sie sehen die Startseite fertig gestaltet, mit Ihren Texten, nicht mit Blindtext.
Alle Seiten, Bilder, Formular. Zwei Korrekturrunden sind eingerechnet.
Online, Zugänge in Ihrer Hand, Einweisung am Telefon. Rechnung danach.
WAS SIE WIRKLICH WISSEN WOLLEN
Vier Fragen und wo die Antwort steht
Nicht jede Frage braucht ein Werkzeug. Bei zwei von vier reicht ein Zettel neben dem Telefon.
| Ihre Frage | Womit Sie sie beantworten | Was es kostet |
|---|---|---|
| Woher kam dieser Auftrag? | Am Telefon fragen und mitschreiben — Empfehlung, Suche, Portal, Schild | Nichts, fünf Sekunden je Anruf |
| Bringt die Website überhaupt etwas? | Dieselbe Strichliste über drei Monate — danach wissen Sie es | Nichts, ein Blatt Papier |
| Wonach wird gesucht, wenn ich gefunden werde? | Die Search Console von Google — zeigt die tatsächlichen Suchbegriffe | Kostenfrei, keine Zustimmung nötig |
| Wie verhalten sich Besucher auf der Seite? | Ein Auswertungswerkzeug — erst ab größeren Besucherzahlen aussagekräftig | Zustimmungspflichtig oder ein Verfahren ohne Wiedererkennung |
Die ersten drei Zeilen kosten kein Geld und keine Zustimmung. Wer nur diese drei nutzt, weiß mehr über seinen Betrieb als die meisten mit Auswertungswerkzeug.

VIER FRAGEN
Vier Fragen und wo die Antworten stehen
Kommt jemand, findet er, was er sucht, fragt er an, woher kam er. Vier Fragen — die vierte beantwortet ein Satz am Telefon besser als jedes Werkzeug.
Viel gemessen, wenig gewusst.
VIER IRRTÜMER
Was Zahlen nicht sagen
Vier Kennzahlen, die auf jedem Auswertungsbildschirm stehen — und was sie tatsächlich bedeuten.
01
Mehr Besucher ist besser
Nicht unbedingt. Zwanzig Besucher, die eine bestimmte Leistung in Ihrem Ort gesucht haben, sind mehr wert als zweihundert, die über einen allgemeinen Ratgeberartikel kamen und nie anrufen werden. Bei einem Betrieb zählt die Herkunft, nicht die Menge.
02
Hohe Absprungrate ist schlecht
Häufig das Gegenteil. Wer Ihre Rufnummer sucht, sie findet, antippt und die Seite verlässt, erzeugt einen Absprung — und ruft an. Genau dieser Verlauf ist der tragfähigste, den eine Betriebsseite haben kann.
03
Lange Verweildauer ist gut
Kann auch heißen, dass jemand lange sucht und nicht findet. Bei einer Seite, die eine Frage beantworten soll, ist kurz und zufrieden besser als lang und ratlos.
04
Die Zahlen sind vollständig
Sind sie nie. Werkzeuge mit Zustimmungspflicht sehen nur einen Teil, Werbeblocker filtern weitere heraus. Die Zahl auf dem Bildschirm ist eine untere Grenze, kein Messwert — und Veränderungen darin können auch nur bedeuten, dass mehr Leute abgelehnt haben.

Vier Kennzahlen — und was sie tatsächlich bedeuten.
Vier Kennzahlen — und was sie tatsächlich bedeuten.
Immer dasselbe Grundgerüst, immer eine andere Sprache. Ein Gerüstbauer verkauft Termintreue, ein Tischler verkauft Handschrift. Das gehört auf die erste Seite.
DIE EINFACHSTE MESSUNG
Ein Satz am Telefon, drei Monate lang
Fragen Sie jeden, der anruft: Wie sind Sie auf uns gekommen? Machen Sie einen Strich — Empfehlung, Suche, Portal, Schild oder Fahrzeug. Nach drei Monaten haben Sie eine Auswertung, die keine Statistik der Welt liefert: Sie bildet nicht Klicks ab, sondern Aufträge.
5
Sekunden je Anruf
Mehr Aufwand ist es nicht. Der schwierige Teil ist, drei Monate lang daran zu denken.
Diese Liste beantwortet die Frage, an der jede technische Messung scheitert: Sie verbindet den ersten Kontakt mit dem tatsächlichen Auftrag. Und sie erfasst genau die Wege, die kein Werkzeug sieht — den Nachbarn, der Sie empfohlen hat, und den Zettel am Aushang. Wenn danach eine Zahl überrascht, ist das der Punkt, an dem sich eine genauere Messung lohnt.

Ein Blatt neben dem Telefon schlägt jede Statistik — solange die Zahlen klein sind.
ZWEI BETRIEBE
Viele Zahlen oder eine Antwort
Beide wollen wissen, ob sich die Website rechnet. Nur einer von beiden kann die Frage nach drei Monaten beantworten.
MISST ALLES

Auswertungswerkzeug eingebaut, Zustimmungsfenster davor, monatlich ein Bericht per Mail. Niemand öffnet ihn, und auf die Frage, woher der letzte große Auftrag kam, gibt es trotzdem keine Antwort.
MISST EINS

Ein Blatt neben dem Telefon, eine Frage, ein Strich. Nach drei Monaten steht dort schwarz auf weiß, welcher Weg wie viele Aufträge gebracht hat — und damit, wo sich der nächste Euro lohnt.
Der Unterschied ist nicht die Technik, sondern die Frage
Das eine Werkzeug beantwortet, was auf der Seite passiert. Der Zettel beantwortet, was im Betrieb ankommt. Für eine Entscheidung über Geld ist die zweite Frage die richtige — und die einzige, die ein Betrieb mit dreissig Anfragen im Monat verlässlich beantworten kann.
Dieselbe Firma. Zwei Websites.

VIELE ZAHLEN
Hundert Zahlen, eine Frage
Ein Auswertungswerkzeug liefert hundert Zahlen. Brauchbar ist eine: wie viele Anfragen kamen. Alles andere ist interessant, aber ändert nichts.
Ein Satz am Telefon, drei Monate lang.
WENN ES DOCH TECHNIK SEIN SOLL
Zwei Werkzeuge, zwei verschiedene Fragen
Sie werden regelmäßig verwechselt, obwohl sie Gegensätzliches zeigen. Das eine sieht, was vor dem Klick passiert, das andere, was danach kommt.
Die Search Console — was vor dem Klick passiert
Sie zeigt, mit welchen Suchbegriffen Ihre Seite angezeigt wurde, wie oft, und wie oft jemand tatsächlich geklickt hat. Damit sehen Sie, wonach Menschen suchen, die Sie noch nicht kennen — die wertvollste Information überhaupt für die Frage, welche Seite als Nächstes gebaut werden sollte. Sie ist kostenfrei, braucht keine Zustimmung des Besuchers und gehört bei jeder Seite eingerichtet.
Ein Auswertungswerkzeug — was nach dem Klick passiert
Es zeigt Wege innerhalb der Seite: welche Seiten aufgerufen wurden, wo jemand abgebrochen hat. Sinnvoll ab einigen hundert Besuchern im Monat — darunter sind die Zahlen zu klein für Schlüsse. Und es braucht in der verbreiteten Form eine Zustimmung, sieht also nur einen Teil. Es gibt Verfahren, die ohne Wiedererkennung auskommen: gröber, dafür vollständig und ohne Fenster.
DIE REIHENFOLGE
Erst die Strichliste, dann die Search Console, dann — vielleicht — ein Auswertungswerkzeug. Wer umgekehrt anfängt, hat viele Zahlen und keine Antwort.
„Eine Stadtseite ohne eigene Inhalte ist eine Behauptung. Mit eigenen Inhalten ist sie ein Nachweis.“
Aus unserem Bauplan-Leitfaden, Abschnitt „Regionale Bereiche“
Bei jeder Seite von 12web wird die Search Console eingerichtet. Ein Auswertungswerkzeug nur, wenn Sie es ausdrücklich wollen.
WANN WAS SINN ERGIBT
Vier Stufen, nach Betriebsgröße
Der Aufwand für Messung sollte zur Zahl der Anfragen passen. Diese vier Stufen decken so gut wie jeden Betrieb ab.
BIS 20 ANFRAGEN IM MONAT
Nur die Strichliste
Jede Statistik ist bei diesen Zahlen zu grob — fünf Anfragen mehr oder weniger sind Zufall, kein Trend. Die Frage am Telefon reicht völlig und ist genauer.
IMMER
Search Console dazu
Kostenfrei, ohne Zustimmung, unabhängig von der Betriebsgröße. Sie zeigt, wonach gesucht wird — und damit, welche Seite als Nächstes gebaut werden sollte.
AB EINIGEN HUNDERT BESUCHERN
Auswertung, wenn Sie eine Frage haben
Nicht auf Vorrat. Sinnvoll, wenn eine konkrete Frage offen ist: Wird das Formular abgebrochen? Wird die Preisseite überhaupt erreicht? Ohne Frage vorher sammeln Sie nur Daten.
Ab Monat 6 · Laufender Zustand
Die Struktur wächst weiter
Jeden Monat entstehen neue Bereiche entlang des Bauplans: weitere Leistungen, weitere Städte, weitere Antworten. Jeder neue Bereich stärkt die vorhandenen, weil er zusätzliche Verbindungen in dieselbe Struktur bringt.
Zusammengefasst: Vier bis sechs Wochen bis zur fertigen Seite, drei bis sechs Monate bis zur ersten messbaren Bewegung, etwa ein Jahr bis zu einem belastbaren Zustand.
Wer ein Dach, eine Heizung oder einen Elektriker braucht, tippt zwei Wörter ins Telefon und ruft den ersten Betrieb an, der seriös aussieht und eine Nummer zeigt. Empfehlung bringt weiter Arbeit. Sie bringt nur keine neuen Kunden nach.
der Anfragen an Handwerksbetriebe kommen vom Mobiltelefon. Wer dort nicht lesbar ist, wird nicht angerufen.
entscheiden, ob jemand bleibt oder zurück zur Trefferliste geht. Danach ist er beim Nachbarbetrieb.

Die Frage stellt sich am Telefon — dort entsteht auch die Antwort.
WAS 12WEB ÜBERNIMMT
Eingerichtet wird das Kostenfreie — der Rest auf Wunsch
Messung ist der Bereich, in dem am leichtesten etwas verkauft wird, das niemand liest. Deshalb ist hier nur enthalten, was ohne Zustimmung auskommt und tatsächlich genutzt wird.
ENTHALTEN
Search Console eingerichtet und bestätigt, Sitemap hinterlegt, dazu eine kurze Einweisung, wo Sie die Suchbegriffe finden. Kostenfrei bei jeder Seite — auch beim kleinsten Umfang.
AUF WUNSCH
Ein Auswertungswerkzeug, wahlweise zustimmungspflichtig oder in einer Fassung ohne Wiedererkennung. Wird vorher beziffert und nur eingebaut, wenn Sie eine konkrete Frage damit beantworten wollen.
NICHT ENTHALTEN
Keine monatlichen Auswertungsberichte, die niemand liest. Keine Rufnummernverfolgung mit wechselnden Nummern — die verwirrt Stammkunden und bringt bei diesen Größenordnungen nichts. Und keine Kennzahl-Bildschirme als Erfolgsnachweis.

DIE EINRICHTUNG
Eingerichtet wird das Kostenlose
Zwei Werkzeuge genügen, beide kostenfrei. Wer mehr braucht, hat ein Anliegen, das über eine Handwerksseite hinausgeht — dann sagen wir das auch.
Vier Stufen, nach Betriebsgröße.
Jeder Posten hat seinen Preis, und der steht vor dem ersten Termin fest. Was Ihre Website kostet, ergibt sich aus dem, was sie wirklich braucht – nicht aus einem Paket.
HALTUNG
Was Sie hier nicht bekommen
Vier Dinge, die beim Thema Messung üblich sind und bei 12web nicht vorkommen.
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Monatsberichte als Leistungsnachweis
Kein automatisch erzeugter Bericht, der monatlich ankommt und ungelesen bleibt. Wenn Zahlen etwas bedeuten sollen, gehört ein Gespräch dazu — sonst ist es Papier.
×
Kennzahlen als Erfolgsbeleg
Keine Vorher-Nachher-Bilder mit steigenden Kurven. Besucherzahlen lassen sich anheben, ohne dass ein einziger Anruf mehr ankommt — und darum geht es.
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Messen auf Vorrat
Kein Werkzeug ohne konkrete Frage. Daten zu sammeln, weil man sie später vielleicht braucht, ist beim Datenschutz genau die falsche Richtung.
×
Zugesagte Anfragezahlen
Niemand kann Ihnen eine Zahl an Anfragen zusagen. Was zugesagt wird, ist die Struktur — und die Möglichkeit, hinterher nachzusehen, was tatsächlich passiert ist. Die Zugänge zu allen eingerichteten Werkzeugen gehören Ihnen, die Domain läuft auf Ihren Betrieb — ein Wechsel bleibt jederzeit möglich, ohne dass Messdaten verloren gehen.
HÄUFIGE FRAGEN
Fragen zur Messung
Brauche ich Google Analytics?
–
Die meisten Betriebe nicht. Es braucht eine Zustimmung, sieht dadurch nur einen Teil der Besucher und beantwortet die Frage nicht, die Sie wirklich haben — nämlich woher der Auftrag kam. Fangen Sie mit der Search Console an, die kostenfrei und ohne Zustimmung läuft, und mit der Frage am Telefon.
Was ist der Unterschied zwischen Search Console und Analytics?
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Kann man Anrufe messen?
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Meine Besucherzahlen sind gesunken. Ist das schlimm?
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Wie lange muss ich messen, bevor ich etwas sehe?
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Nummer oben, Gewerk im ersten Satz, Ort auf jeder Seite. Auf dem Telefon lesbar, bevor der Daumen wischt.
Erst reden,
dann rechnen.
Das erste Gespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Wenn wir die Falschen sind, sagen wir es im Telefonat.
Sie schicken das Formular oder rufen an.
Antwort am selben Werktag, bis 18 Uhr.
Telefonat, eine Stunde, zum Wunschtermin.
Festpreisangebot auf einer Seite, schriftlich.
In zwei Minuten ausgefüllt
Ihre Angaben gehen verschlüsselt direkt an uns und werden nicht weitergegeben.