Brauche ich einen Wartungsvertrag?
Eine Website braucht Pflege — aber nicht jede Pflege braucht einen Vertrag. Hier steht, was tatsächlich zu tun ist, wer es tun kann und woran Sie erkennen, ob ein Angebot dafür angemessen ist.
DREI WEGE
Selbst machen, beauftragen oder mitlaufen lassen
Alle drei sind legitim. Welcher passt, hängt weniger vom Budget ab als davon, ob es jemanden im Betrieb gibt, der daran denkt.
Selbst machen
Aktualisierungen einspielen und Formulare prüfen lässt sich nach einer Einweisung von einer halben Stunde selbst übernehmen. Der Haken ist nicht die Schwierigkeit, sondern das Erinnern: In einem Betrieb, in dem der Kalender voll ist, verschiebt sich so etwas verlässlich. Wenn Sie diesen Weg wählen, setzen Sie sich einen wiederkehrenden Termin — sonst wird es nichts.
Beauftragen oder mitlaufen lassen
Sinnvoll, wenn niemand im Betrieb daran denken wird. Wichtig ist dann, dass im Angebot steht, was gemacht wird und in welchem Rhythmus — nicht nur, dass betreut wird. Bei 12web läuft das im Weiterbau ab 75 Euro im Monat mit, monatlich kündbar. Wer nur die Pflege will und keinen Ausbau, bekommt sie auch einzeln beauftragt und abgerechnet.
WAS BEI JEDEM WEG GILT
Die Zugänge gehören Ihnen, und die Domain läuft auf Ihren Betrieb. Sie können den Weg jederzeit wechseln, ohne dass etwas verloren geht — auch mitten im Jahr.
„Eine Stadtseite ohne eigene Inhalte ist eine Behauptung. Mit eigenen Inhalten ist sie ein Nachweis.“
Aus unserem Bauplan-Leitfaden, Abschnitt „Regionale Bereiche“
Deshalb fällt die Entscheidung über den Pflegeaufwand nicht beim Vertrag, sondern beim Bauen.
Jede neue Seite macht die alten stärker.
Eine Website ist kein Stapel Seiten, sondern ein Netz. Alles hängt am Hub, jeder Bereich verbindet sich mit seinen Nachbarn. Wo Sie den Zeiger hinsetzen, entsteht eine Seite — und das Netz wächst mit.
DIE LAGE
Zwischen gar nichts und einem Abo, das nichts tut
Bei Betriebsseiten gibt es zwei häufige Zustände, und beide sind schlecht. Der eine kostet nichts und wird irgendwann teuer, der andere kostet monatlich und bringt nichts.
01
Niemand kümmert sich
Die Seite steht, läuft, und drei Jahre passiert nichts. Solange nichts kaputtgeht, fällt es niemandem auf. Auffällig wird es an dem Tag, an dem eine veraltete Erweiterung ausgenutzt wird oder ein Aktualisierungsschritt nach drei Jahren nicht mehr sauber durchläuft — dann ist es Arbeit, keine Routine.
02
Es läuft ein Vertrag, aber niemand weiß wofür
Ein fester Monatsbetrag, in der Rechnung steht Betreuung oder Pflege. Fragt man nach, was im letzten Jahr passiert ist, kommt keine Liste zurück. Das kann trotzdem in Ordnung sein — Bereitschaft hat einen Wert. Es sollte nur bewusst entschieden und nicht nur bezahlt werden.
Hinweis aus der Praxis
Ein Bereich, der drei Monate nach Veröffentlichung keine Zugriffe bekommt, hat meist kein Textproblem, sondern ein Nachfrageproblem: Nach dem Thema wird in dieser Region nicht gesucht. Deshalb steht bei uns die Recherche vor dem ersten Satz.
„Wir haben zwei Jahre eine schöne Seite gehabt und nicht einen einzigen Anruf darüber bekommen. Niemand hat uns gesagt, dass die Struktur fehlt.“
Inhaber eines Sanitärbetriebs, 14 Mitarbeiter, Rhein-Kreis Neuss
Zusammengefasst: Sichtbarkeit entsteht nicht aus Gestaltung, sondern aus Abdeckung. Wer viele Fragen vollständig beantwortet, wird oft gefunden — wer eine Seite hat, einmal.
DIE AUFGABEN
Vier Aufgaben, drei mögliche Wege
Mehr Aufgaben gibt es nicht. Zu jeder steht, wie oft sie ansteht und wer sie übernehmen kann — auch Sie selbst.
| Aufgabe | Wie oft | Wer das machen kann |
|---|---|---|
| Aktualisierungen einspielen | Monatlich prüfen reicht bei wenigen Erweiterungen | Sie selbst nach kurzer Einweisung, ein Dienstleister oder im Weiterbau |
| Sicherung prüfen | Einmal jährlich zurückspielen genügt als Nachweis | Meist der Hosting-Anbieter — das Zurückspielen muss trotzdem jemand testen |
| Inhalte aktuell halten | Wenn sich etwas ändert, sonst nie | Sie selbst, wenn Sie wollen — dafür wird die Seite so gebaut |
| Formulare und Erreichbarkeit prüfen | Zweimal im Jahr, dauert fünf Minuten | Sie selbst: Formular abschicken und nachsehen, ob es ankommt |
Zwei dieser vier Aufgaben können Sie ohne Vorkenntnisse selbst übernehmen. Das sage ich Ihnen, obwohl es gegen ein Betreuungsangebot spricht — aber es ist die Wahrheit.

VIER AUFGABEN
Selbst machen, abgeben oder teilen
Aktualisieren, Inhalte pflegen, Sicherungen prüfen, bei Störungen reagieren. Sie können alles selbst machen, alles abgeben oder es aufteilen.
Was wann ansteht.
Für wen
Der Aufbau ist derselbe. Was sich unterscheidet, sind die Fragen, die Ihre Kunden stellen.
DER TATSÄCHLICHE AUFWAND
Eine aufgeräumte Seite braucht wenig
Bei einer Betriebsseite mit wenigen Erweiterungen sind die laufenden Aufgaben in etwa einer Stunde im Quartal erledigt. Das ist der Grund, warum bei 12web so wenig wie möglich verbaut wird: Jede Erweiterung, die nicht da ist, muss auch nicht gepflegt werden.
1 h
im Quartal, Richtwert
Gilt für eine aufgeräumte Seite mit wenigen Erweiterungen. Bei einer gewachsenen Seite mit dreißig Erweiterungen ist es ein Vielfaches.
Daran lässt sich auch ein Angebot messen: Wer für eine schlanke Betriebsseite deutlich mehr Aufwand ansetzt, sollte erklären können, was in dieser Zeit passiert. Und wenn die Seite tatsächlich so viel Pflege braucht, ist nicht die Betreuung das Problem, sondern der Aufbau darunter.

Ein Wartungsnachweis ist wenig wert, wenn niemand hineinsieht.
WENN NIEMAND HINSIEHT
Vier Dinge, die still passieren
Keines davon macht sich bemerkbar, solange es passiert. Alle vier werden erst sichtbar, wenn es unangenehm wird.
01
Erweiterungen veralten
Jede Erweiterung bekommt Aktualisierungen, oft wegen Sicherheitslücken. Bleibt sie stehen, ist die Lücke öffentlich dokumentiert und wird automatisiert gesucht. Fast jeder Vorfall, von dem man hört, geht darauf zurück — nicht auf einen gezielten Angriff.
02
Die Sicherung wurde nie ausprobiert
Sicherungen laufen automatisch und niemand sieht hinein. Ob sich daraus tatsächlich eine Seite zurückholen lässt, merkt man an dem Tag, an dem man es braucht. Eine ungeprüfte Sicherung ist eine Vermutung.
03
Inhalte werden falsch, ohne dass es auffällt
Preise, Öffnungszeiten, Ansprechpartner, Leistungen, die es nicht mehr gibt. Der Betrieb weiß es, die Seite nicht. Das kostet keine Sicherheit, aber Anfragen — und es ärgert die, die anrufen.
04
Formulare hören auf zu funktionieren
Ein Absender wird abgelehnt, eine Adresse ist nicht mehr aktiv, eine Weiterleitung läuft ins Leere. Anfragen kommen einfach nicht mehr an. Niemand beschwert sich — man denkt, es sei gerade ruhig.

Vier Dinge, die still passieren — und erst auffallen, wenn es unangenehm wird.
Vier Dinge, die still passieren — und erst auffallen, wenn es unangenehm wird.
EIN RHYTHMUS, DER REICHT
Was wann ansteht
Kein Wartungsplan mit zwanzig Punkten. Vier Termine im Jahr genügen für eine aufgeräumte Betriebsseite.
MONATLICH
Kurz nachsehen
Gibt es Aktualisierungen? Wenn ja, einspielen und danach die Seite einmal aufrufen. Bei wenigen Erweiterungen sind das fünf bis zehn Minuten — und der wichtigste einzelne Punkt überhaupt.
HALBJÄHRLICH
Formular abschicken
Einmal selbst eine Anfrage über das eigene Formular senden und prüfen, ob sie ankommt. Dauert fünf Minuten und deckt den Fehler auf, der am meisten kostet und am wenigsten auffällt.
JÄHRLICH
Sicherung zurückspielen
Einmal ausprobieren, ob sich aus der Sicherung tatsächlich etwas wiederherstellen lässt. Das ist der Termin, den fast niemand macht — und der einzige, der die Sicherung von einer Vermutung in eine Tatsache verwandelt.
Ab Monat 6 · Laufender Zustand
Die Struktur wächst weiter
Jeden Monat entstehen neue Bereiche entlang des Bauplans: weitere Leistungen, weitere Städte, weitere Antworten. Jeder neue Bereich stärkt die vorhandenen, weil er zusätzliche Verbindungen in dieselbe Struktur bringt.
Zusammengefasst: Vier bis sechs Wochen bis zur fertigen Seite, drei bis sechs Monate bis zur ersten messbaren Bewegung, etwa ein Jahr bis zu einem belastbaren Zustand.
ZWEI MASCHINEN
Den Unterschied kennen Sie aus Ihrer eigenen Werkstatt
Bei Maschinen würde niemand fragen, ob Wartung nötig ist. Bei Websites schon — weil man ihnen den Zustand nicht ansieht.
STEHEN GELASSEN

Jahre nicht angefasst, Staub auf allem, der Riemen gerissen. Sie hat funktioniert, bis sie es nicht mehr tat — und dann war es keine Wartung mehr, sondern eine Reparatur.
IN BETRIEB GEHALTEN

Sauber, frischer Riemen, Ölkanne daneben. Kein großer Aufwand, nur regelmäßig. Genau so verhält es sich mit einer Website — nur dass man ihr den Staub nicht ansieht.
Der Unterschied liegt im Bemerken, nicht im Aufwand
Eine Maschine wird lauter, bevor sie stehenbleibt. Eine Website tut das nicht: Sie sieht am Tag vor dem Vorfall genauso aus wie ein Jahr davor. Deshalb braucht sie einen festen Termin statt eines Gefühls.

DER UNTERSCHIED
Den Unterschied kennen Sie aus Ihrem Gewerk
Zwischen gar nichts und einer Vollbetreuung liegt dasselbe wie zwischen keiner Wartung und einem Vollwartungsvertrag — für die meisten liegt die Antwort in der Mitte.
Eine aufgeräumte Seite braucht wenig.
Zwei Wörter im Telefon. Wer steht oben?
Wir bauen Websites für Handwerksbetriebe so, dass sie bei genau dieser Suche auftauchen: Gewerk, Ort, Anliegen — auf eigenen Seiten, in klaren Sätzen, mit der Nummer ganz oben.

Die Zugänge gehören Ihnen — unabhängig davon, welchen Weg Sie wählen.
WAS 12WEB ANBIETET
Drei Möglichkeiten, und eine davon kostet nichts
Es gibt bei 12web keinen Wartungsvertrag, den Sie abschließen müssen, damit die Seite weiterläuft. Es gibt drei Wege, und Sie wählen den, der zu Ihrem Betrieb passt.
SIE MACHEN ES SELBST
Zur Übergabe gehört eine Einweisung von etwa einer halben Stunde: Aktualisierungen einspielen, Inhalte ändern, Formular prüfen. Kostet nichts extra und ist für viele Betriebe der richtige Weg.
EINZELN BEAUFTRAGT
Sie melden sich, wenn etwas ansteht — eine Änderung, eine Prüfung, ein Problem. Abgerechnet wird der tatsächliche Aufwand, vorher beziffert. Kein Grundbetrag, keine Bereitschaftspauschale.
IM WEITERBAU
Ab 75 Euro im Monat, monatlich kündbar. Darin läuft die Pflege mit, der größere Teil ist aber der planmäßige Ausbau um neue Seiten. Wer nichts ausbauen will, braucht das nicht.

DREI WEGE
Und einer davon kostet nichts
Wer die halbe Stunde im Monat selbst übernimmt, zahlt nur Adresse und Speicherplatz. Das ist für viele Betriebe der richtige Weg — und er steht hier, obwohl er mir nichts einbringt.
Selbst machen, beauftragen oder aufteilen.
Warum wir das machen
GESEHENWERDEN.
Gute Arbeit spricht sich herum. Nur eben langsamer als eine Seite, die man findet.
HALTUNG
Was Sie hier nicht bekommen
Vier Dinge, die bei Betreuungsangeboten üblich sind und bei 12web nicht vorkommen.
×
Eine Pflicht zur Betreuung
Kein Vertrag, den Sie abschließen müssen, damit die Seite online bleibt. Wer selbst pflegen will, bekommt die Einweisung dazu — ohne Aufpreis und ohne Nachfragen.
×
Zugänge, die bei mir bleiben
Es gibt keinen Zugang, den nur ich habe. Auch wenn Sie die Pflege abgeben, bleiben Domain und Zugänge auf Ihren Betrieb. Ein Wechsel ist jederzeit möglich, auch mitten im Jahr.
×
Mindestlaufzeit und stille Verlängerung
Der Weiterbau ist monatlich kündbar. Kein Jahresvertrag, keine automatische Verlängerung um zwölf Monate, weil eine Frist verstrichen ist.
×
Angst als Verkaufsargument
Keine Warnungen vor Angriffen und Datenverlust, um ein Abo zu verkaufen. Wo ein echtes Risiko besteht — veraltete Erweiterungen — wird es benannt, samt der Bedingung, unter der es überhaupt gilt. Nicht enthalten sind Hosting und Domain — die laufen auf Ihren eigenen Vertrag — sowie inhaltliche Texterstellung und Rechtsberatung.
HÄUFIGE FRAGEN
Fragen zur Betreuung
Was passiert, wenn ich gar nichts mache?
–
Erst einmal nichts — die Seite läuft weiter. Das Risiko sitzt bei den Erweiterungen: Bleiben sie über Jahre stehen, sind bekannte Lücken öffentlich dokumentiert und werden automatisiert gesucht. Dazu kommt der unauffälligere Schaden: falsche Inhalte und ein Formular, das seit Monaten keine Anfragen mehr zustellt.
Kann ich die Pflege selbst übernehmen?
+
Wie erkenne ich, ob mein Betreuungsvertrag angemessen ist?
+
Macht mein Hosting-Anbieter das nicht schon?
+
Brauche ich den Weiterbau, damit die Seite gepflegt wird?
+
Eine Stunde. Was Sie machen, wer anruft, was fehlt. Danach steht der Preis.
Sie sehen die Startseite fertig gestaltet, mit Ihren Texten, nicht mit Blindtext.
Alle Seiten, Bilder, Formular. Zwei Korrekturrunden sind eingerechnet.
Online, Zugänge in Ihrer Hand, Einweisung am Telefon. Rechnung danach.
Erst reden,
dann rechnen.
Das erste Gespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Wenn wir die Falschen sind, sagen wir es im Telefonat.
Sie schicken das Formular oder rufen an.
Antwort am selben Werktag, bis 18 Uhr.
Telefonat, eine Stunde, zum Wunschtermin.
Festpreisangebot auf einer Seite, schriftlich.
In zwei Minuten ausgefüllt
Ihre Angaben gehen verschlüsselt direkt an uns und werden nicht weitergegeben.