Bilder für die Website
Bei der Hälfte der Gewerke rate ich von einem Fotografen ab, bei der anderen ausdrücklich zu. Der Unterschied hängt an einer einzigen Frage — und die hat nichts mit dem Budget zu tun.
NACH GEWERK
Wo Bilder tragen und wo nicht
Dieselbe Frage, sechs Antworten. Die rechte Spalte sagt, was stattdessen wirkt.
| Gewerk | Bilder der Arbeit | Was sonst wirkt |
|---|---|---|
| Maler und Stuck | Tragen die Seite | Vorher und nachher vom selben Standpunkt — mehr braucht es kaum |
| Tischlerei | Entscheiden den Vergleich | Zwanzig Beispiele aus normalen Wohnungen, je ein Satz dazu |
| Garten und Landschaftsbau | Tragen die Seite | Vorher, nachher — und ein drittes Bild ein Jahr später |
| Sanitär und Heizung | Geteilt | Bad ja, Heizung nein — dort zählen Ablauf und Erreichbarkeit |
In jedem Fall gilt: Betrieb, Fahrzeug und Team wirken überall. Nur die Arbeit selbst zu zeigen lohnt sich nicht überall.
Wer ein Dach, eine Heizung oder einen Elektriker braucht, tippt zwei Wörter ins Telefon und ruft den ersten Betrieb an, der seriös aussieht und eine Nummer zeigt. Empfehlung bringt weiter Arbeit. Sie bringt nur keine neuen Kunden nach.
der Anfragen an Handwerksbetriebe kommen vom Mobiltelefon. Wer dort nicht lesbar ist, wird nicht angerufen.
entscheiden, ob jemand bleibt oder zurück zur Trefferliste geht. Danach ist er beim Nachbarbetrieb.

WO SIE TRAGEN
Beim Maler entscheidet es, beim Steuerberater nicht
Beim Maler und beim Tischler entscheidet das Bild. Beim Elektriker und beim Steuerberater entscheidet der Text — weil der Kunde nicht beurteilen kann, was er sieht.
Fünf Minuten je Baustelle.
DIE LAGE
Kann Ihr Kunde beurteilen, was er sieht?
Diese eine Frage entscheidet, ob sich Bilder auf Ihrer Website lohnen — und sie fällt je nach Gewerk vollkommen verschieden aus.
01
Wenn ja, trägt das Bild die Seite
Ein fertiges Bad, ein gestrichener Raum, ein Einbauschrank an der Dachschräge, ein neu angelegter Garten: Das kann jeder beurteilen, und danach wird gezielt gesucht. In diesen Gewerken ist eine Seite ohne eigene Arbeiten halb so viel wert — egal wie gut die Texte sind.
02
Wenn nein, hilft es fast nichts
Ein fachgerecht aufgebauter Zählerschrank, eine sauber montierte Bremse, ein angeschlossener Heizkessel: Ein Laie erkennt daran nicht, ob gut gearbeitet wurde. Hier wirken Erreichbarkeit, Preisrahmen und klare Abläufe deutlich stärker — und Geld für Bildproduktion ist an der falschen Stelle ausgegeben.
Hinweis aus der Praxis
Ein Bereich, der drei Monate nach Veröffentlichung keine Zugriffe bekommt, hat meist kein Textproblem, sondern ein Nachfrageproblem: Nach dem Thema wird in dieser Region nicht gesucht. Deshalb steht bei uns die Recherche vor dem ersten Satz.
„Wir haben zwei Jahre eine schöne Seite gehabt und nicht einen einzigen Anruf darüber bekommen. Niemand hat uns gesagt, dass die Struktur fehlt.“
Inhaber eines Sanitärbetriebs, 14 Mitarbeiter, Rhein-Kreis Neuss
Zusammengefasst: Sichtbarkeit entsteht nicht aus Gestaltung, sondern aus Abdeckung. Wer viele Fragen vollständig beantwortet, wird oft gefunden — wer eine Seite hat, einmal.
VIER FEHLER
Was bei Bildern regelmäßig schiefgeht
Vier Muster, die alle vier Geld kosten — zwei davon, ohne dass jemand etwas bezahlt hätte.
01
Gekaufte Motive statt eigener Arbeiten
Lächelnde Fremde vor weißen Wänden, Werkzeug in Studiobeleuchtung. Diese Bilder stehen wortwörtlich auf hunderten anderer Seiten, und man sieht ihnen an, dass sie nicht aus Ihrem Ort stammen. In Gewerken, in denen das Ergebnis zählt, geben Sie damit den einzigen Vorteil auf, den Sie haben.
02
Bilder direkt aus der Kamera
Vier Megabyte je Foto, angezeigt in Briefmarkengröße. Der Besucher lädt trotzdem alles — auf dem Telefon, im Mobilfunknetz. Zehn solche Bilder sind der häufigste Grund für eine träge Seite.
03
Als Hintergrund eingebunden statt als Bild
Wird ein Motiv über die Gestaltung eingebunden statt als richtiges Bildelement, existiert es für Suchmaschinen nicht — und für einen Vorleseassistenten auch nicht. Sieht gleich aus, ist aber weniger wert.
04
Keine Beschreibung, kein sprechender Dateiname
IMG_4471 sagt niemandem etwas. Ein Dateiname, der das Motiv benennt, und ein kurzer Alternativtext kosten fünf Sekunden je Bild — und sind der Unterschied zwischen einem Bild, das gefunden wird, und einem, das nur da ist.

Vier Fehler — zwei kosten Geld, zwei kosten Sichtbarkeit.
Vier Fehler — zwei kosten Geld, zwei kosten Sichtbarkeit.
Eine Stunde. Was Sie machen, wer anruft, was fehlt. Danach steht der Preis.
Sie sehen die Startseite fertig gestaltet, mit Ihren Texten, nicht mit Blindtext.
Alle Seiten, Bilder, Formular. Zwei Korrekturrunden sind eingerechnet.
Online, Zugänge in Ihrer Hand, Einweisung am Telefon. Rechnung danach.
OHNE FOTOGRAF
Fünf Minuten je Baustelle
Sie brauchen keine Ausrüstung und keinen Termin mit einem Fotografen. Was Sie brauchen, ist eine Gewohnheit: vor Arbeitsbeginn ein Bild, nach dem Aufräumen eines vom selben Standpunkt. Tageslicht, Handy, kein Blitz.
5 Min.
je Auftrag
Nach einem halben Jahr haben Sie zwanzig Paare, die kein Wettbewerber im Ort nachbauen kann.
Vier Handgriffe machen den Unterschied zwischen brauchbar und unbrauchbar: aufräumen, bevor Sie auslösen — Werkzeug und Becher liegen sonst mit auf dem Bild. Tageslicht statt Blitz. Gerade halten und einen Schritt zurück. Und beim Nachher-Bild an derselben Stelle stehen wie vorher. Mehr ist es nicht, und es schlägt jedes gekaufte Motiv — weil es Ihre Arbeit zeigt und nicht irgendeine.

Das geeignetste Gerät ist das, das Sie ohnehin dabeihaben.
ZWEI BILDER
Gekauft oder echt
Beide zeigen dasselbe Thema. Nur eines sagt einem Kunden etwas über Ihren Betrieb.
GEKAUFT

Studiobeleuchtung, übertriebene Ordnung, niemand, den man kennt. Steht so oder ähnlich auf hunderten anderer Seiten — und Ihre Kunden merken, dass es nicht aus Ihrem Ort stammt, auch wenn sie nicht sagen könnten, woran.
ECHT

Ihre Werkstatt, Ihr Fahrzeug, Ihre Arbeit — aufgeräumt, bei Tageslicht, mit dem Handy. Weniger geschliffen und ungleich glaubwürdiger, weil man es nirgendwo sonst findet.
Weniger geschliffen ist hier ein Vorteil
Das ist einer der wenigen Bereiche, in denen das schlechtere Bild das bessere Ergebnis bringt. Ein Kunde sucht keinen Katalog — er sucht einen Hinweis darauf, wie es bei Ihnen zugeht.
Nicht auffallen. Nicht gefällig sein. Gefunden werden, verstanden werden, angerufen werden. Alles andere an einer Website ist Verzierung.

GEKAUFT ODER ECHT
Gekauft oder aus dem Betrieb
Ein Katalogbild sieht besser aus. Ein Foto von Ihrer Baustelle sieht nach Ihnen aus — und beantwortet die Frage, ob Sie das wirklich machen.
Zwischen Handyfoto und Website.
WAS DANACH PASSIERT
Zwischen Handyfoto und Website liegen vier Schritte
Diesen Teil übernehme ich — er entscheidet darüber, ob die Bilder der Seite nutzen oder sie ausbremsen.
Verkleinern und umwandeln
Jedes Bild wird auf die tatsächlich benötigten Abmessungen gebracht und in ein modernes Format umgewandelt. Aus vier Megabyte werden meist weniger als zweihundert Kilobyte, ohne sichtbaren Unterschied. Dazu feste Breite und Höhe im Quelltext, damit beim Laden nichts verspringt.
Benennen und beschreiben
Ein Dateiname, der das Motiv benennt statt einer Kameranummer, und ein kurzer Alternativtext, der beschreibt, was zu sehen ist. Das ist keine Kosmetik: Ohne beides existiert das Bild für Suchmaschinen und für Vorleseassistenten praktisch nicht. Eingebunden wird es als richtiges Bildelement, nicht als Hintergrund.
WAS DAS BEDEUTET
Sie liefern das Rohmaterial, ich mache daraus Bilder, die schnell laden und gefunden werden. Auf dieser Website liegen alle Motive zwischen fünfzehn und zweihundertfünfzig Kilobyte — nachprüfbar.
„Eine Stadtseite ohne eigene Inhalte ist eine Behauptung. Mit eigenen Inhalten ist sie ein Nachweis.“
Aus unserem Bauplan-Leitfaden, Abschnitt „Regionale Bereiche“
Die Aufbereitung ist im Festpreis enthalten — die Aufnahmen machen Sie, weil nur Sie auf der Baustelle sind.
REIHENFOLGE
Womit anfangen
Vier Schritte, drei davon kostenfrei. Der erste sollte vor dem Bauen beginnen, nicht danach.
ZUERST
Ab morgen fotografieren
Vorher und nachher, gleicher Standpunkt, fünf Minuten je Auftrag. Wer damit wartet, bis die Seite gebaut wird, hat am Tag der Veröffentlichung nichts — und füllt die Lücken mit gekauften Motiven.
DANN
Betrieb, Fahrzeug, Team
Ein Vormittag, aufgeräumt, bei Tageslicht. Diese Bilder wirken in jedem Gewerk — auch dort, wo die Arbeit selbst nicht beurteilbar ist. Sie gehören auch ins Unternehmensprofil.
DANACH
Aussortieren und beschreiben
Zwanzig Bilder heraussuchen, die typisch für Ihre Arbeit sind, und zu jedem einen Satz schreiben: was es war, welche Besonderheit. Dieser Satz ist mehr wert als das Bild allein.
Ab Monat 6 · Laufender Zustand
Die Struktur wächst weiter
Jeden Monat entstehen neue Bereiche entlang des Bauplans: weitere Leistungen, weitere Städte, weitere Antworten. Jeder neue Bereich stärkt die vorhandenen, weil er zusätzliche Verbindungen in dieselbe Struktur bringt.
Zusammengefasst: Vier bis sechs Wochen bis zur fertigen Seite, drei bis sechs Monate bis zur ersten messbaren Bewegung, etwa ein Jahr bis zu einem belastbaren Zustand.
Beim Maler entscheidet das Bild.
Beim Steuerberater nicht.
Beides muss stimmen.
Nicht jede Branche lebt von Fotos. Wo sie tragen, ersetzen sie drei Absätze — wo nicht, kosten sie nur Ladezeit.

Fünf Minuten nach Feierabend — mehr ist es nicht.
WAS 12WEB ÜBERNIMMT
Aufbereitung ja, Fotoaufnahmen nein
Diese Grenze zieht sich durch die ganze Website, und sie hat einen einfachen Grund: Auf Ihren Baustellen bin ich nicht, und ein Fotograf wäre bei den meisten Gewerken das falsch investierte Geld.
ENTHALTEN
Jedes Bild verkleinert, in ein modernes Format umgewandelt, mit fester Breite und Höhe eingebunden, sprechend benannt und mit Alternativtext versehen — als richtiges Bildelement, nicht als Hintergrund.
SIE LIEFERN
Die Aufnahmen. Handyfotos genügen, wenn vorher aufgeräumt wurde und Tageslicht da ist. Dazu je einen Satz, was zu sehen ist — den kann nur jemand schreiben, der dabei war.
NICHT ENTHALTEN
Keine Fotoaufnahmen vor Ort, keine Drohnenaufnahmen, keine Vermittlung von Fotografen und keine gekauften Motive aus Bilddatenbanken. Wenn ein Fotograf sich bei Ihrem Gewerk lohnt, sage ich es — beauftragen müssen Sie ihn selbst.

DIE GRENZE
Aufbereitung ja, Fotoaufnahme nein
Ich schneide zu, hebe an, wandle um und beschrifte. Fotografieren tun Sie — auf Ihrer Baustelle, mit Ihrem Telefon, in fünf Minuten.
Womit anfangen.
Drei Schritte, die in dieser Reihenfolge passieren müssen. Wer beim ersten scheitert, erlebt die anderen beiden nie.
Schritt eins besprechenHALTUNG
Was Sie hier nicht bekommen
Vier Dinge, die beim Thema Bilder üblich sind und hier nicht vorkommen.
×
Motive aus der Bilddatenbank
Keine gekauften Bilder als Ersatz für Ihre Arbeit. Wenn Sie noch keine eigenen Aufnahmen haben, sage ich das — und wir fangen damit an, statt die Lücken zu füllen.
×
Ein Fotograf als Standardposten
Keine Fotoproduktion in jedem Angebot. Bei Elektro, Heizung und Kfz wäre sie an der falschen Stelle ausgegeben — dort wirken Erreichbarkeit und Preisrahmen deutlich stärker.
×
Bildbearbeitung, die etwas anderes zeigt
Keine Bearbeitung, die aus Ihrer Arbeit etwas macht, das sie nicht ist. Zuschnitt, Helligkeit und Format ja — alles darüber hinaus erzeugt eine Erwartung, die Sie vor Ort einlösen müssten.
×
Bilder von Personen ohne deren Einverständnis
Keine Aufnahmen von Mitarbeitern oder Kunden auf der Seite, ohne dass die Betroffenen zugestimmt haben. Das gilt auch für Baustellenfotos, auf denen jemand zufällig erkennbar ist.
HÄUFIGE FRAGEN
Fragen zu den Bildern
Reichen Handyfotos wirklich?
–
In den allermeisten Fällen ja. Ein aktuelles Telefon liefert mehr Auflösung, als eine Website je braucht. Entscheidend sind vier Dinge: vorher aufräumen, Tageslicht statt Blitz, gerade halten, und beim Nachher-Bild an derselben Stelle stehen. Das schlägt jedes gekaufte Motiv, weil es Ihre Arbeit zeigt.
Wann lohnt sich ein Fotograf?
+
Wie viele Bilder brauchen wir?
+
Dürfen Mitarbeiter oder Kunden auf die Bilder?
+
Wir haben hunderte Fotos auf dem Telefon. Was jetzt?
+
In dieser Reihenfolge, auf jeder Seite. Alles andere an einer Website ist Verzierung.
Kostenlos anfragenErst reden,
dann rechnen.
Das erste Gespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Wenn wir die Falschen sind, sagen wir es im Telefonat.
Sie schicken das Formular oder rufen an.
Antwort am selben Werktag, bis 18 Uhr.
Telefonat, eine Stunde, zum Wunschtermin.
Festpreisangebot auf einer Seite, schriftlich.
In zwei Minuten ausgefüllt
Ihre Angaben gehen verschlüsselt direkt an uns und werden nicht weitergegeben.