Laufende Kosten einer Website
Der Kaufpreis steht in jedem Angebot. Was danach jeden Monat abgeht, steht in keinem — und genau dort entscheidet sich, ob eine Website günstig war oder teuer.
AUF FÜNF JAHRE GERECHNET
Wie aus kleinen Beträgen große werden
Ein Abo von 39 Euro im Monat kostet in fünf Jahren 2.340 Euro. Eines von 79 Euro kostet 4.740 Euro. Das ist mehr, als die meisten Betriebe für den Bau ihrer Seite ausgegeben haben — und es steht in keinem Angebot, weil dort nur der Monatsbetrag genannt wird.
60
Monate, mit denen zu rechnen ist
Eine gut gebaute Betriebsseite läuft fünf Jahre und länger. So lange läuft auch jeder Posten, den Sie heute unterschreiben.
Deshalb ist die richtige Frage bei jedem Angebot nicht, was es kostet, sondern was es über fünf Jahre kostet. Multiplizieren Sie jeden Monatsbetrag mit sechzig und legen Sie ihn neben den Kaufpreis. Bei vielen Angeboten kippt das Verhältnis — und das ist die Rechnung, die Ihnen niemand vorlegt.

Kleine Beträge werden nicht geprüft. Genau deshalb summieren sie sich.
Zwei Finger zum Zoomen, Nummer nicht antippbar. Der Kunde ist weg, bevor er Ihren Namen gelesen hat.
Gekaufte Fotos von fremden Baustellen wirken wie eine Briefkastenfirma. Ihre eigenen Arbeiten wirken wie Handwerk.
Wer in Kaarst sucht, sucht nach Kaarst. Steht der Ort nicht auf der Seite, taucht sie nicht auf.
Der Neffe hat sie 2016 gebaut und wohnt jetzt in Hamburg. Seither steht dort ein Mitarbeiter, der längst gekündigt hat.
DIE LAGE
Der Kaufpreis ist die kleinere Zahl
Über fünf Jahre gerechnet übersteigen die laufenden Kosten bei vielen Betrieben den ursprünglichen Kaufpreis. Das fällt nur niemandem auf, weil es in kleinen Beträgen passiert.
01
Monatliche Beträge werden nicht geprüft
Ein Angebot über 3.000 Euro wird verglichen, hinterfragt und verhandelt. Neununddreißig Euro im Monat werden abgebucht. Nach fünf Jahren sind das 2.340 Euro für etwas, das im Zweifel niemand mehr benennen kann — und das ist der Punkt, an dem Websites teuer werden.
02
Die Posten heißen nicht, was sie sind
Betreuung, Wartung, Pflege, Service-Pauschale, Hosting-Paket. Hinter diesen Wörtern kann alles stecken — von einer echten Leistung bis zu einem Betrag dafür, dass die Seite überhaupt online bleibt. Wer den Posten nicht in einem Satz erklärt bekommt, sollte ihn nicht zahlen.
Hinweis aus der Praxis
Ein Bereich, der drei Monate nach Veröffentlichung keine Zugriffe bekommt, hat meist kein Textproblem, sondern ein Nachfrageproblem: Nach dem Thema wird in dieser Region nicht gesucht. Deshalb steht bei uns die Recherche vor dem ersten Satz.
„Wir haben zwei Jahre eine schöne Seite gehabt und nicht einen einzigen Anruf darüber bekommen. Niemand hat uns gesagt, dass die Struktur fehlt.“
Inhaber eines Sanitärbetriebs, 14 Mitarbeiter, Rhein-Kreis Neuss
Zusammengefasst: Sichtbarkeit entsteht nicht aus Gestaltung, sondern aus Abdeckung. Wer viele Fragen vollständig beantwortet, wird oft gefunden — wer eine Seite hat, einmal.
WAS AUF RECHNUNGEN STEHT
Vier Posten, die häufig nichts bewirken
Keine Abrechnung mit Dienstleistern. Vier Formulierungen, die auf Rechnungen kleiner Betriebe regelmäßig auftauchen — und wofür Sie nachfragen sollten.
01
Betreuungspauschale ohne beschriebene Leistung
Ein fester Monatsbetrag, ohne dass irgendwo steht, was dafür passiert. Manchmal steckt echte Arbeit dahinter, oft nur die Bereitschaft, im Fall der Fälle zu reagieren. Beides ist legitim — es sollte nur dabeistehen.
02
Lizenzgebühren für Erweiterungen
Jede kostenpflichtige Erweiterung läuft jährlich weiter, und in einer gewachsenen Seite sammeln sich schnell fünf davon. Die Frage ist nicht, ob sie Geld kosten, sondern ob die Seite sie überhaupt braucht.
03
Sicherheits- und Beschleunigungspakete
Sie ersetzen Sorgfalt beim Bauen durch ein Abo. Bei einer aufgeräumten Seite mit wenigen Erweiterungen ist der Nutzen gering — bei einer überladenen Seite behandeln sie das Symptom.
04
Ein Baukasten mit Monatsgebühr
Der unangenehmste Posten, weil er nicht kündbar ist, ohne die Seite zu verlieren. Was Sie zahlen, ist nicht die Pflege — es ist die Miete dafür, dass Ihre Seite weiter existiert.

Vier Posten, bei denen sich Nachfragen lohnt.
Vier Posten, bei denen sich Nachfragen lohnt.
ZWEI RECHNUNGEN
Gleicher Kaufpreis, doppelte Kosten
Zwei Betriebe zahlen im ersten Jahr fast dasselbe. Nach fünf Jahren liegen sie weit auseinander — ohne dass einer von beiden mehr bekommen hätte.
GEWACHSENE RECHNUNG

Betreuungspauschale, drei Lizenzen, ein Sicherheitspaket, dazu Hosting beim Anbieter der Agentur. Jede Position für sich klein, keine je hinterfragt — und keine kündbar, ohne dass jemand nervt.
AUFGERÄUMTE RECHNUNG

Domain beim eigenen Anbieter, normales Hosting, sonst nichts. Änderungen werden beauftragt, wenn sie anstehen, und vorher beziffert. Was nicht gebraucht wird, läuft auch nicht mit.
Der Unterschied entsteht beim Bauen, nicht beim Verhandeln
Eine Seite mit wenigen Teilen hat wenige Lizenzen, wenige Aktualisierungen und wenige Fehlerquellen. Die aufgeräumte Rechnung ist deshalb keine Verhandlungsfrage, sondern die Folge davon, dass beim Bau weggelassen wurde, was niemand braucht.
Für wen
Der Aufbau ist derselbe. Was sich unterscheidet, sind die Fragen, die Ihre Kunden stellen.

GLEICHER KAUFPREIS
Gleicher Kaufpreis, doppelte Laufkosten
Zwei Angebote mit derselben Zahl unten können sich über fünf Jahre um Tausende unterscheiden. Deshalb gehört die monatliche Zeile in jeden Vergleich.
Wie aus kleinen Beträgen große werden.
DIE FÜNF POSTEN
Was überhaupt laufend anfallen kann
Mehr Posten gibt es nicht. Alles, was Ihnen darüber hinaus monatlich berechnet wird, lässt sich auf einen dieser fünf zurückführen — oder es gehört hinterfragt.
| Posten | Unvermeidbar? | Bei 12web |
|---|---|---|
| Domain | Ja — ohne Adresse keine Website | Zahlen Sie direkt beim Anbieter, üblicherweise unter 20 € im Jahr, auf Ihren Namen |
| Speicherplatz und Erreichbarkeit | Ja — die Seite muss irgendwo liegen | Normales Hosting reicht für eine Betriebsseite; kein eigener Server nötig |
| Aktualisierung und Sicherung | Notwendig, aber nicht zwingend gekauft | Im Weiterbau enthalten oder einzeln beauftragbar — vorher beziffert |
| Inhaltliche Änderungen | Nur bei Bedarf | Neue Leistung oder neuer Ort ist ein Zusatz, kein Umbau — weil die Struktur steht |
Die ersten beiden Zeilen fallen bei jedem Anbieter an. Die übrigen drei sind Entscheidungen — und genau dort unterscheiden sich Angebote um mehrere hundert Euro im Jahr.
Wer ein Dach, eine Heizung oder einen Elektriker braucht, tippt zwei Wörter ins Telefon und ruft den ersten Betrieb an, der seriös aussieht und eine Nummer zeigt. Empfehlung bringt weiter Arbeit. Sie bringt nur keine neuen Kunden nach.
der Anfragen an Handwerksbetriebe kommen vom Mobiltelefon. Wer dort nicht lesbar ist, wird nicht angerufen.
entscheiden, ob jemand bleibt oder zurück zur Trefferliste geht. Danach ist er beim Nachbarbetrieb.

WAS ANFÄLLT
Was überhaupt laufend anfällt
Adresse, Speicherplatz, Postfach. Drei Posten, zusammen selten über fünfzehn Euro im Monat — alles darüber ist Betreuung, und die ist verhandelbar.
Der Kaufpreis ist die kleinere Hälfte.
DER WEITERBAU
Wofür ein monatlicher Betrag berechtigt ist
Es gibt einen Fall, in dem ein Abo Sinn ergibt, und einen, in dem es keiner ist. Der Unterschied liegt darin, ob dabei etwas entsteht.
Wann es sich lohnt
Wenn planmäßig etwas dazukommt: eine neue Leistungsseite, ein weiterer Ort, ein Bereich für wiederkehrende Kundenfragen. Dann bezahlen Sie Arbeit, die einen bleibenden Gegenwert schafft — und das Gebaute gehört Ihnen auch dann noch, wenn Sie den Weiterbau beenden. Genau dafür gibt es bei 12web den Weiterbau ab 75 Euro im Monat, monatlich kündbar.
Wann es keiner ist
Wenn der Betrag dafür anfällt, dass die Seite bleibt, wie sie ist. Dann zahlen Sie Miete für Ihr eigenes Eigentum. Am Ende von fünf Jahren haben Sie nichts, was Sie vorher nicht hatten — und können trotzdem nicht aufhören, ohne die Seite zu verlieren.
DIE UNTERSCHEIDUNGSFRAGE
Was habe ich nach zwölf Monaten Abo mehr als vorher? Lässt sich das nicht in einem Satz beantworten, war es kein Weiterbau, sondern eine Gebühr.
„Eine Stadtseite ohne eigene Inhalte ist eine Behauptung. Mit eigenen Inhalten ist sie ein Nachweis.“
Aus unserem Bauplan-Leitfaden, Abschnitt „Regionale Bereiche“
Deshalb ist der Weiterbau bei 12web keine Voraussetzung. Wer die Seite so lassen will, wie sie ist, zahlt dafür nichts.

Ein Ausstieg, der von Anfang an mitgebaut ist, kostet beim Bauen nichts.
WENN SIE AUFHÖREN WOLLEN
Der teuerste Posten ist der, aus dem man nicht herauskommt
Die teuerste Position auf einer Rechnung ist die, die Sie nicht kündigen können, ohne die Seite zu verlieren. Deshalb ist der Ausstieg bei 12web von Anfang an mitgebaut — auch wenn es gegen das eigene Interesse spricht.
DOMAIN
Läuft auf Ihren Betrieb, bei Ihrem Anbieter, bezahlt von Ihnen. Sie können sie jederzeit umziehen, ohne dass ich zustimmen muss.
ZUGÄNGE
Alle Zugänge gehören Ihnen, es gibt keinen, den nur ich habe. Gebaut wird auf WordPress — verbreitet genug, dass jede andere Agentur damit umgehen kann.
DAS GEBAUTE
Was gebaut ist, bleibt Ihres, auch nach einer Kündigung des Weiterbaus. Es wird nichts abgeschaltet, nichts zurückgebaut und nichts zurückgehalten. Nicht enthalten sind Domain und Hosting — die laufen auf Ihren eigenen Vertrag — sowie Fotoaufnahmen vor Ort und Rechtsberatung.
Eine Stunde. Was Sie machen, wer anruft, was fehlt. Danach steht der Preis.
Sie sehen die Startseite fertig gestaltet, mit Ihren Texten, nicht mit Blindtext.
Alle Seiten, Bilder, Formular. Zwei Korrekturrunden sind eingerechnet.
Online, Zugänge in Ihrer Hand, Einweisung am Telefon. Rechnung danach.

DER TEUERSTE
Der teuerste Posten ist der, den niemand nutzt
Eine Betreuung, die monatlich abgerechnet und nie abgerufen wird. Fragen Sie nach, was im letzten Jahr tatsächlich gemacht wurde — die Antwort ist oft kurz.
Wann welcher Betrag fällig wird.
ZEITPUNKTE
Wann welcher Betrag fällig wird
Damit klar ist, was einmalig ist und was bleibt — und ab wann Sie überhaupt etwas zahlen.
VOR DEM AUFTRAG
Nichts
Erstgespräch, Sichtung der bestehenden Seite und die Liste der Seiten mit Begründung entstehen, bevor eine Rechnung im Raum steht. Auch dann, wenn es danach nicht weitergeht.
EINMALIG
Der Festpreis für den Bau
Vorher genannt, nicht nach Aufwand abgerechnet. Wünsche, die den Umfang verändern, werden vorher beziffert — es gibt keine Rechnung für Arbeit, über die nicht gesprochen wurde.
JÄHRLICH
Domain und Hosting
Zahlen Sie direkt beim Anbieter, nicht über mich. Die Domain üblicherweise unter 20 Euro im Jahr, auf Ihren Namen — das ist der Punkt, an dem ein Wechsel später scheitert oder gelingt.
Ab Monat 6 · Laufender Zustand
Die Struktur wächst weiter
Jeden Monat entstehen neue Bereiche entlang des Bauplans: weitere Leistungen, weitere Städte, weitere Antworten. Jeder neue Bereich stärkt die vorhandenen, weil er zusätzliche Verbindungen in dieselbe Struktur bringt.
Zusammengefasst: Vier bis sechs Wochen bis zur fertigen Seite, drei bis sechs Monate bis zur ersten messbaren Bewegung, etwa ein Jahr bis zu einem belastbaren Zustand.
Ihre Kunden suchen mit dem Telefon zwischen zwei Terminen. Wir bauen die Seite, die sie überzeugt, bevor sie weiterscrollen: Festpreis je Posten, ein Ansprechpartner, Zugänge in Ihrer Hand.
HALTUNG
Was Sie hier nicht bekommen
Vier Dinge, die bei laufenden Kosten üblich sind und bei 12web nicht vorkommen.
×
Eine Pauschale dafür, dass die Seite online bleibt
Es gibt keinen Monatsbetrag ohne Gegenleistung. Wer nichts geändert haben will, zahlt nichts — und die Seite bleibt trotzdem erreichbar.
×
Mindestlaufzeiten und stille Verlängerung
Der Weiterbau ist monatlich kündbar. Kein Jahresvertrag, keine Verlängerung um zwölf Monate, weil eine Frist verpasst wurde.
×
Hosting, das über mich läuft
Kein Weiterverkauf von Speicherplatz mit Aufschlag. Sie haben Ihren eigenen Vertrag beim Anbieter und sehen, was er tatsächlich kostet.
×
Posten, die ich Ihnen nicht erklären kann
Wenn ich nicht in einem Satz sagen kann, was ein Posten bewirkt, gehört er nicht auf die Rechnung. Das ist die Regel, an der Sie auch jedes andere Angebot messen können.
HÄUFIGE FRAGEN
Fragen zu laufenden Kosten
Was kostet mich die Website, wenn ich gar nichts ändere?
–
Die Domain, üblicherweise unter 20 Euro im Jahr, und den Speicherplatz bei Ihrem Hosting-Anbieter. Mehr nicht. Es gibt bei 12web keinen Betrag dafür, dass die Seite online bleibt — und keine Mindestlaufzeit, die das umgeht.
Muss ich Aktualisierungen buchen?
+
Warum läuft das Hosting nicht über Sie?
+
Was passiert, wenn ich den Weiterbau kündige?
+
Wie erkenne ich, ob mein bestehendes Abo berechtigt ist?
+
Dieselbe Firma. Zwei Websites.
Erst reden,
dann rechnen.
Das erste Gespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Wenn wir die Falschen sind, sagen wir es im Telefonat.
Sie schicken das Formular oder rufen an.
Antwort am selben Werktag, bis 18 Uhr.
Telefonat, eine Stunde, zum Wunschtermin.
Festpreisangebot auf einer Seite, schriftlich.
In zwei Minuten ausgefüllt
Ihre Angaben gehen verschlüsselt direkt an uns und werden nicht weitergegeben.