Ihre Website fürs Telefon
Zwei Drittel Ihrer Besucher kommen vom Handy — oft von der Baustelle, im Stehen, bei Sonnenlicht, mit einer Hand. Genau in dieser Lage wird kaum eine Betriebsseite geprüft, bevor sie online geht.
DIE LAGE
Entworfen am großen Bildschirm, benutzt am kleinen
Fast jede Betriebsseite entsteht an einem 27-Zoll-Monitor im ruhigen Büro und wird danach auf Handygröße zusammengeschoben. Das ist die falsche Richtung, und man sieht es jeder Seite an.
01
Verkleinern ist nicht dasselbe wie mobil bauen
Wenn eine dreispaltige Anordnung auf dem Telefon einfach untereinander rutscht, entsteht eine Seite, auf der man minutenlang scrollt, bis die Rufnummer kommt. Wer umgekehrt anfängt — zuerst die schmale Ansicht, danach die breite — trifft von selbst andere Entscheidungen: weniger Elemente, größere Flächen, das Wichtigste nach oben. Womit Google Ladezeit und Bedienbarkeit misst, beschreibt die Dokumentation zu den Core Web Vitals.
02
Google bewertet ohnehin die schmale Ansicht
Für die Aufnahme in die Suchergebnisse zählt seit Jahren die mobile Fassung einer Seite, nicht die für den großen Bildschirm. Was auf dem Telefon fehlt oder nicht bedienbar ist, existiert damit auch für die Suche nicht — unabhängig davon, wie gut die Seite am Monitor aussieht.
Hinweis aus der Praxis
Ein Bereich, der drei Monate nach Veröffentlichung keine Zugriffe bekommt, hat meist kein Textproblem, sondern ein Nachfrageproblem: Nach dem Thema wird in dieser Region nicht gesucht. Deshalb steht bei uns die Recherche vor dem ersten Satz.
„Wir haben zwei Jahre eine schöne Seite gehabt und nicht einen einzigen Anruf darüber bekommen. Niemand hat uns gesagt, dass die Struktur fehlt.“
Inhaber eines Sanitärbetriebs, 14 Mitarbeiter, Rhein-Kreis Neuss
Zusammengefasst: Sichtbarkeit entsteht nicht aus Gestaltung, sondern aus Abdeckung. Wer viele Fragen vollständig beantwortet, wird oft gefunden — wer eine Seite hat, einmal.
Drei Schritte, die in dieser Reihenfolge passieren müssen. Wer beim ersten scheitert, erlebt die anderen beiden nie.
Schritt eins besprechenWAS AUF DEM TELEFON SCHIEFGEHT
Vier Dinge, die man am Monitor nie bemerkt
Alle vier findet man auf sehr vielen Betriebsseiten. Alle vier führen dazu, dass jemand aufgibt — ohne dass irgendwo auffällt, dass er da war.
01
Die Rufnummer ist Text, kein Knopf
Sie steht da, aber ein Antippen bewirkt nichts. Der Besucher müsste sie sich merken, die Seite verlassen und von Hand eintippen. Auf der Baustelle, mit Handschuhen, macht das niemand.
02
Die Ziele sind zu klein und zu dicht
Knöpfe und Verweise, die am Monitor mit der Maus gut zu treffen sind, liegen auf dem Telefon einen Daumen breit auseinander. Wer danebentippt, landet im falschen Bereich und geht eher zurück als noch einmal hin.
03
Die Schrift ist zu klein, die Seite zoomt weg
Ist die Grundschrift zu klein eingestellt, vergrößern Telefone beim Antippen eines Feldes automatisch — die Seite springt, das Formular verrutscht. Ein Fehler, den man am Monitor nie zu Gesicht bekommt.
04
Das Wichtigste steht ganz unten
Am Monitor liegen Leistung, Einsatzgebiet und Kontakt nebeneinander. Auf dem Telefon liegen sie hintereinander — und wer die Reihenfolge nicht bewusst gewählt hat, schickt seine Besucher durch vier Bildschirmhöhen Firmengeschichte.

Vier Punkte, die man am großen Bildschirm nie zu Gesicht bekommt.
Vier Punkte, die man am großen Bildschirm nie zu Gesicht bekommt.
REIHENFOLGE
Auf dem Telefon gibt es nur ein Nacheinander
Am großen Bildschirm liegen Dinge nebeneinander, und der Leser sucht sich aus, wohin er zuerst schaut. Auf dem Telefon bestimmen Sie diese Reihenfolge — ob Sie wollen oder nicht.
Was nach oben gehört
Was Sie machen, wo Sie hinkommen, wie man Sie erreicht. Diese drei Angaben entscheiden innerhalb weniger Sekunden darüber, ob jemand bleibt. Alles andere — seit wann es den Betrieb gibt, wie groß das Team ist, welche Werte gelten — ist für diese Entscheidung ohne Bedeutung und darf weiter unten stehen.
Was das für die Gestaltung heißt
Weniger Elemente je Bildschirmhöhe, größere Flächen, klare Abschnitte statt Spalten. Ein Aufklappbereich ist auf dem Telefon oft besser als eine lange Liste, weil er dem Daumen Weg spart. Und: Was auf dem Telefon nicht angezeigt wird, darf auch nicht wichtig sein — ausgeblendete Inhalte zählen für die Suche nicht als vorhanden.
DER HÄUFIGSTE EINWAND
„Aber unsere Kunden schauen doch am Rechner.“ Das lässt sich prüfen statt vermuten — in der Auswertung Ihrer Seite steht, wie viele vom Telefon kommen. Bei Handwerk und Praxen liegt der Anteil in der Regel bei zwei Dritteln oder darüber.
„Eine Stadtseite ohne eigene Inhalte ist eine Behauptung. Mit eigenen Inhalten ist sie ein Nachweis.“
Aus unserem Bauplan-Leitfaden, Abschnitt „Regionale Bereiche“
Deshalb wird bei 12web jede Seite zuerst schmal gebaut und danach für den großen Bildschirm erweitert.
DER SELBSTTEST
Vier Handgriffe, fünf Minuten
Draußen, über Mobilfunk, mit einer Hand. Wenn einer dieser vier Punkte nicht klappt, wissen Sie, woran es liegt — und können es gezielt ansprechen.
| Handgriff | So geht es richtig | Woran es liegt, wenn nicht |
|---|---|---|
| Rufnummer antippen | Ein Tipp öffnet den Anruf, ohne dass etwas abgeschrieben werden muss | Nummer steht als reiner Text statt als Verweis |
| Mit dem Daumen bedienen | Jeder Knopf ist groß genug und liegt weit genug von den anderen | Ziele unter Daumengröße oder zu eng nebeneinander |
| Formular ausfüllen | Die Seite springt beim Antippen eines Feldes nicht und zoomt nicht | Grundschrift zu klein, Beschriftungen fehlen |
| Ohne WLAN aufrufen | Der erste sichtbare Inhalt steht zügig, auch bei schwachem Empfang | Zu große Bilder, spät geladene Schriften, zu viele Zusatzwerkzeuge |
Diesen Test macht kaum jemand, weil er unbequem ist: Man muss die Seite an dem Ort aufrufen, an dem sie tatsächlich benutzt wird. Genau deshalb findet er Dinge, die kein Prüfwerkzeug meldet.

VIER HANDGRIFFE
Fünf Minuten, vier Handgriffe
Schriftgröße prüfen, Rufnummer antippbar machen, Knöpfe verbreitern, Bilder verkleinern. Vier Eingriffe, die auf dem Telefon sofort wirken.
Entworfen am großen Bildschirm.
ZWEI SEITEN
Gleicher Betrieb, zwei Ausgaben
Beide sehen am Monitor gleich gut aus. Der Unterschied entsteht draußen, mit einer Hand, bei Sonne.
ZUSAMMENGESCHOBEN

Alles untereinander gerutscht, Rufnummer als Text, Knöpfe zu eng, vier Bildschirmhöhen bis zur ersten nützlichen Angabe. Der Besucher geht zurück — und taucht in keiner Auswertung als verlorene Anfrage auf.
ZUERST SCHMAL GEBAUT

Leistung, Einsatzgebiet und Rufnummer in den ersten Sekunden, Knöpfe in Daumengröße, Formular in voller Breite. Der Anruf kommt an, ohne dass jemand etwas abschreiben musste.
Der Verlust ist unsichtbar
Das ist das Unangenehme: Sie erfahren nie, wer es versucht hat und aufgegeben hat. In keiner Statistik steht, dass jemand die Rufnummer nicht antippen konnte. Deshalb bleibt dieser Punkt so lange unbemerkt — und deshalb ist der Selbsttest die einzige verlässliche Prüfung.
Nicht auffallen. Nicht gefällig sein. Gefunden werden, verstanden werden, angerufen werden. Alles andere an einer Website ist Verzierung.

ZWEI AUSGABEN
Am Rechner gleich, am Telefon nicht
Am Rechner sehen beide gut aus. Auf dem Telefon rutscht bei der einen alles untereinander, während die andere zuerst Leistung, Ort und Rufnummer zeigt.
Alles Wichtige gehört in Daumenreichweite.
DIE WICHTIGSTE ZAHL
Alles Wichtige gehört in Daumenreichweite
Ein Telefon wird meistens mit einer Hand gehalten und mit dem Daumen bedient. Der erreicht bequem die untere Hälfte des Bildschirms — die obere Ecke gegenüber der Handfläche ist die unbequemste Stelle des ganzen Geräts. Trotzdem liegt dort auf vielen Seiten das Menü.
48 px
Mindestgröße für ein Tippziel
Etwa die Fläche, die eine Daumenkuppe abdeckt. Dazu gehört Abstand zum nächsten Ziel — sonst hilft die Größe allein nichts.
Daraus folgen ein paar unspektakuläre Entscheidungen: Knöpfe groß und mit Luft dazwischen, die Rufnummer nicht nur im Fußbereich, Formularfelder in voller Breite, und die Grundschrift groß genug, dass Telefone beim Antippen nicht automatisch vergrößern. Nichts davon kostet Geld — es kostet nur die Entscheidung, zuerst schmal zu bauen.

Ein Daumen, eine Hand, Sonnenlicht — die tatsächliche Bedienlage.

Geprüft wird dort, wo die Besucher sind — nicht am Schreibtisch.
WAS 12WEB ÜBERNIMMT
Mobil ist kein Aufpreis
Es gibt keine günstigere Fassung ohne mobilen Aufbau. So etwas wäre keine sparsamere Variante, sondern eine schlechtere Arbeit — bei zwei Dritteln der Besucher.
ENTHALTEN
Aufbau zuerst für die schmale Ansicht, antippbare Rufnummer, Tippziele in Daumengröße mit Abstand, Formularfelder in voller Breite mit sichtbaren Beschriftungen, Grundschrift groß genug gegen automatisches Vergrößern, Bilder mit fester Größenangabe.
GEPRÜFT WIRD DRAUSSEN
Jede Seite wird auf einem echten Telefon über Mobilfunk aufgerufen, nicht nur in der verkleinerten Ansicht am Rechner. Das ist der einzige Test, der die Lage abbildet, in der Ihre Besucher tatsächlich sind.
NICHT ENTHALTEN
Keine eigene App, keine getrennte mobile Adresse, kein Zusatzwerkzeug, das eine mobile Ansicht über eine bestehende Seite legt. Solche Aufsätze bringen eine zweite Fassung mit, die niemand pflegt. Was gebaut wird, gehört Ihrem Betrieb: Die Domain läuft auf Ihren Namen, alle Zugänge gehören Ihnen, ein Wechsel bleibt jederzeit möglich — der Weiterbau ist monatlich kündbar.
Warum wir das machen
GESEHENWERDEN.
Gute Arbeit spricht sich herum. Nur eben langsamer als eine Seite, die man findet.

KEIN AUFPREIS
Zwei von drei kommen vom Telefon
Zwei von drei Besuchern kommen vom Telefon. Eine Seite, die dort nicht funktioniert, ist keine halbe Seite — sie ist zu zwei Dritteln nutzlos.
Vierzig Sekunden, vier Entscheidungen.
WAS AUF DEM TELEFON PASSIERT
Vierzig Sekunden, vier Entscheidungen
So läuft ein Besuch von der Baustelle ab. An jedem Punkt kann es enden, und an drei davon können Sie etwas tun.
SEKUNDE 0
Die Seite baut sich auf
Über Mobilfunk, nicht über WLAN. Steht nach ein paar Sekunden nichts Sichtbares, ist der Besuch vorbei, bevor er begonnen hat. Meist liegt es an Bildern, die niemand verkleinert hat.
SEKUNDE 5
Bin ich hier richtig
Macht der Betrieb genau das, was ich brauche, und kommt er hierher? Steht das nicht in der ersten Bildschirmhöhe, wird nicht gescrollt, sondern zurückgegangen.
SEKUNDE 20
Was kostet das ungefähr
Eine Spanne, eine typische Auftragsgröße, irgendein Anhaltspunkt. Wer gar nichts findet, fragt lieber dort, wo er weiß, woran er ist.
Ab Monat 6 · Laufender Zustand
Die Struktur wächst weiter
Jeden Monat entstehen neue Bereiche entlang des Bauplans: weitere Leistungen, weitere Städte, weitere Antworten. Jeder neue Bereich stärkt die vorhandenen, weil er zusätzliche Verbindungen in dieselbe Struktur bringt.
Zusammengefasst: Vier bis sechs Wochen bis zur fertigen Seite, drei bis sechs Monate bis zur ersten messbaren Bewegung, etwa ein Jahr bis zu einem belastbaren Zustand.
Zwei Finger zum Zoomen, Nummer nicht antippbar. Der Kunde ist weg, bevor er Ihren Namen gelesen hat.
Gekaufte Fotos von fremden Baustellen wirken wie eine Briefkastenfirma. Ihre eigenen Arbeiten wirken wie Handwerk.
Wer in Kaarst sucht, sucht nach Kaarst. Steht der Ort nicht auf der Seite, taucht sie nicht auf.
Der Neffe hat sie 2016 gebaut und wohnt jetzt in Hamburg. Seither steht dort ein Mitarbeiter, der längst gekündigt hat.
HALTUNG
Was Sie hier nicht bekommen
Vier Dinge, die beim Thema Mobil üblich sind und bei 12web nicht vorkommen.
×
Eine zweite Fassung für das Telefon
Keine getrennte mobile Adresse und kein Aufsatz, der eine eigene Ansicht darüberlegt. Zwei Fassungen bedeuten doppelte Pflege — und in der Praxis wird eine davon nach einem halben Jahr nicht mehr angefasst.
×
Eine App für einen Handwerksbetrieb
Niemand lädt eine App herunter, um einen Dachdecker anzurufen. Eine App lohnt sich, wenn Kunden regelmäßig wiederkommen — das ist bei den wenigsten Betrieben der Fall.
×
Wichtiges auf dem Telefon ausblenden
Kein Wegblenden von Inhalten, um die schmale Ansicht kurz zu halten. Was ausgeblendet wird, zählt für die Suche nicht als vorhanden — richtig ist eine andere Reihenfolge, nicht weniger Inhalt.
×
Punktzahlen als Nachweis für mobile Qualität
Ein guter Wert in einem Prüfwerkzeug sagt nichts darüber, ob man die Rufnummer mit dem Daumen trifft. Der Nachweis ist Ihr eigenes Telefon, draußen, mit einer Hand.
HÄUFIGE FRAGEN
Fragen zur mobilen Nutzung
Meine Seite passt sich doch an. Reicht das nicht?
–
Anpassen heißt nur, dass nichts abgeschnitten wird. Es heißt nicht, dass die Reihenfolge stimmt, dass Knöpfe zu treffen sind oder dass die Rufnummer antippbar ist. Fast jede Seite der letzten zehn Jahre passt sich an — und trotzdem scheitert der Selbsttest bei den meisten an mindestens einem der vier Handgriffe.
Brauche ich eine App?
+
Sollte auf dem Telefon weniger stehen als am Rechner?
+
Woher weiß ich, wie viele vom Telefon kommen?
+
Kann man das an einer bestehenden Seite nachbessern?
+
Für wen
Der Aufbau ist derselbe. Was sich unterscheidet, sind die Fragen, die Ihre Kunden stellen.
Erst reden,
dann rechnen.
Das erste Gespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Wenn wir die Falschen sind, sagen wir es im Telefonat.
Sie schicken das Formular oder rufen an.
Antwort am selben Werktag, bis 18 Uhr.
Telefonat, eine Stunde, zum Wunschtermin.
Festpreisangebot auf einer Seite, schriftlich.
In zwei Minuten ausgefüllt
Ihre Angaben gehen verschlüsselt direkt an uns und werden nicht weitergegeben.