Was im Vertrag stehen sollte
Nicht was es kostet — das steht auf einer eigenen Seite. Sondern was Sie bekommen, was Ihnen gehört und was passiert, wenn einer von beiden aufhören will.
DER GRUNDGEDANKE
Eine Seite genügt
Bei einer Betriebswebsite braucht es kein Vertragswerk. Es braucht sechs Punkte, die beide unterschrieben haben.
Warum überhaupt schriftlich
Nicht aus Misstrauen, sondern weil Mündliches nach einem Jahr niemand mehr gleich erinnert — auf beiden Seiten. Wenn der Umfang schriftlich steht, gibt es später keinen Streit darüber, ob drei Änderungsrunden vereinbart waren oder zwei.
Was häufig fehlt
Der Umfang ist meist da, der Preis auch. Was fehlt, sind die Punkte für den Fall, dass die Zusammenarbeit endet: wem die Adresse gehört, was Sie mitnehmen dürfen, wie lange gekündigt werden muss. Genau die zählen im Ernstfall.
DER HINWEIS VORWEG
Diese Seite ist keine Rechtsberatung und darf es nicht sein. Sie sagt, welche Punkte in Kundenprojekten regelmäßig fehlen — wie sie zu formulieren sind, klärt ein Anwalt. Bei größeren Vorhaben ist das gut angelegtes Geld.
„Eine Stadtseite ohne eigene Inhalte ist eine Behauptung. Mit eigenen Inhalten ist sie ein Nachweis.“
Aus unserem Bauplan-Leitfaden, Abschnitt „Regionale Bereiche“
Im Folgenden stehen die sechs Punkte einzeln.
Eine Stunde. Was Sie machen, wer anruft, was fehlt. Danach steht der Preis.
Sie sehen die Startseite fertig gestaltet, mit Ihren Texten, nicht mit Blindtext.
Alle Seiten, Bilder, Formular. Zwei Korrekturrunden sind eingerechnet.
Online, Zugänge in Ihrer Hand, Einweisung am Telefon. Rechnung danach.

DER UMFANG
Eine Seitenliste im Vertrag
Eine Seitenliste im Vertrag verhindert die häufigste Auseinandersetzung: Der eine dachte an sechs Seiten, der andere an zwölf. Aufgeschrieben kostet das nichts.
Die Liste bekommen Sie vor dem Angebot.
DER ERSTE PUNKT
Was genau gebaut wird
Der Punkt, an dem die meisten Missverständnisse entstehen — und der am leichtesten zu klären ist.
1
Liste mit Seitennamen
Nicht eine Website, sondern eine Aufzählung: Startseite, vier Leistungsseiten mit Namen, Über uns, Kontakt, zwei Ortsseiten, Impressum, Datenschutzerklärung. Wer die Liste hat, weiß hinterher, ob geliefert wurde, was vereinbart war.
Dazu gehören zwei Angaben, die häufig fehlen: Wer schreibt die Texte, und wer liefert die Bilder. Beides sind die größten Aufwandsposten — wenn dort nichts steht, entsteht die Diskussion mitten im Projekt.

Geschlossene Mappe und Füller — was vereinbart ist, gehört aufgeschrieben.
DIE SECHS PUNKTE
Was hineingehört
Die mittlere Spalte zeigt, wie es bei mir geregelt ist — nicht als Maßstab, sondern damit Sie einen Vergleich haben.
| Punkt | Häufig geregelt | Bei 12web | Häufig ungeregelt |
|---|---|---|---|
| Umfang | Meist als Liste vorhanden. | Seitenliste mit Namen, dazu wer Texte und Bilder liefert. | Wer die Texte schreibt. |
| Preis und Zahlung | Fast immer geregelt. | Festpreis, zur Hälfte bei Auftrag, Rest bei Übergabe. | Was Mehrleistung kostet. |
| Änderungsrunden | Selten beziffert. | Zwei Runden enthalten, weitere nach Aufwand. | Genau dieser Punkt. |
| Die Adresse | Selten erwähnt. | Läuft auf Ihren Betrieb, Vertrag direkt beim Anbieter. | Auf wen sie eingetragen wird. |
| Was Sie mitnehmen | Fast nie geregelt. | Texte, Bilder, Freigabecode — ohne Frist, ohne Zusatzberechnung. | Der wichtigste Punkt im Ernstfall. |
Der sechste: Wer aktualisiert nach der Übergabe. Dazu steht mehr auf der Seite zu Aktualisierungen.
Kein Baukasten.Kein Abo.Kein Warten.
Websites für Handwerksbetriebe und kleine Dienstleister. Sie erzählen eine Stunde am Telefon, wir bauen daraus die Seite, die Ihre Kunden finden.
Preis für meinen Betrieb
WAS HINEINGEHÖRT
Eine Seite genügt für einen Vertrag
Leistung, Preis, Termin, wem was gehört, was nach dem Ende passiert. Fünf Punkte auf einer Seite schlagen zehn Seiten Klauseln, die niemand liest.
Ein Angebot ersetzt keinen Vertrag.
WORAUF ZU ACHTEN IST
Vier Formulierungen, die teuer werden
Keine davon ist unseriös. Alle vier sind unbestimmt — und Unbestimmtes wird später zu Ihren Lasten ausgelegt.
01
Nach Aufwand, ohne Obergrenze
Bei kleinen Arbeiten in Ordnung. Bei einem ganzen Projekt gehört eine Grenze dazu — oder ein Festpreis. Fragen Sie nach einer Schätzung mit Deckel, das ist ein üblicher Weg.
02
Inklusive Suchmaschinenoptimierung
Ein Wort ohne Umfang. Lassen Sie aufschreiben, was konkret gemacht wird — Titel und Beschreibungen je Seite, Seitenliste, Unternehmensprofil. Sonst ist alles und nichts gemeint.
03
Nutzungsrechte nach Zahlungseingang
Sinnvoll. Wichtig ist, was danach gilt: zeitlich unbegrenzt und für alle eigenen Zwecke. Eine Nutzung nur für die Website ist zu eng — Sie brauchen die Bilder auch für Fahrzeug und Anzeigen.
04
Automatische Verlängerung
Bei laufenden Leistungen üblich. Achten Sie auf die Kündigungsfrist davor — drei Monate zum Jahresende bedeutet, dass Sie im September entscheiden müssen.

Sechs Punkte auf einer Seite. Mehr braucht eine Betriebswebsite nicht.
Sechs Punkte auf einer Seite. Mehr braucht eine Betriebswebsite nicht.
Warum wir das machen
GESEHENWERDEN.
Gute Arbeit spricht sich herum. Nur eben langsamer als eine Seite, die man findet.
IN BEIDE RICHTUNGEN
Was der Dienstleister erwarten darf
Ein Vertrag hat zwei Seiten. Was ich von Kunden brauche, gehört genauso hinein — und fehlt genauso häufig.
01
Zulieferungen und Fristen
Texte, Bilder, Logo-Datei, Freigaben. Wenn dazu nichts steht, liegen Projekte monatelang, weil auf eine Datei gewartet wird — und niemand ist im Unrecht. Eine Frist für Zulieferungen schützt beide Seiten.
02
Ein Ansprechpartner
Bei größeren Betrieben der häufigste Grund für Verzögerung: Drei Leute geben Freigaben, die sich widersprechen. Halten Sie fest, wer entscheidet — das ist keine Formalie, das ist die halbe Projektdauer.
Hinweis aus der Praxis
Ein Bereich, der drei Monate nach Veröffentlichung keine Zugriffe bekommt, hat meist kein Textproblem, sondern ein Nachfrageproblem: Nach dem Thema wird in dieser Region nicht gesucht. Deshalb steht bei uns die Recherche vor dem ersten Satz.
„Wir haben zwei Jahre eine schöne Seite gehabt und nicht einen einzigen Anruf darüber bekommen. Niemand hat uns gesagt, dass die Struktur fehlt.“
Inhaber eines Sanitärbetriebs, 14 Mitarbeiter, Rhein-Kreis Neuss
Zusammengefasst: Sichtbarkeit entsteht nicht aus Gestaltung, sondern aus Abdeckung. Wer viele Fragen vollständig beantwortet, wird oft gefunden — wer eine Seite hat, einmal.

Stapel Briefumschläge — der Teil, den man vorher liest.
WENN ES ENDET
Drei Sätze für den Schluss
Der Teil, den niemand beim Unterschreiben lesen will — und der im Ernstfall der einzige ist, der zählt.
KÜNDIGUNG
Bei laufenden Leistungen eine Frist, die zu einer Betriebswebsite passt — ein bis drei Monate. Beim Bauprojekt selbst braucht es keine: Es endet mit der Übergabe.
HERAUSGABE
Was Sie bekommen, wenn die Zusammenarbeit endet: Texte, Bilder, den Freigabecode für die Adresse, Zugang zu den Dateien. Ohne Frist und ohne zusätzliche Rechnung. Dieser Satz ist der wichtigste im ganzen Vertrag.
ABBRUCH
Was gilt, wenn mittendrin abgebrochen wird — von einer der beiden Seiten. Üblich ist: Bezahlt wird, was gebaut wurde, und Sie bekommen es. Alles andere wäre unfair, in beide Richtungen.

DER SCHLUSS
Drei Sätze für den Fall der Fälle
Was bei Kündigung mitgeht, welche Frist gilt, wer die Zugänge übergibt. Wer das vorher regelt, muss es nicht im Streit klären — dann geht es nämlich nicht mehr.
Steht meist nicht drin. Sollte es aber.
Jede neue Seite macht die alten stärker.
Eine Website ist kein Stapel Seiten, sondern ein Netz. Alles hängt am Hub, jeder Bereich verbindet sich mit seinen Nachbarn. Wo Sie den Zeiger hinsetzen, entsteht eine Seite — und das Netz wächst mit.
HALTUNG
Wie ich es halte
Vier Festlegungen zum Vertraglichen.
×
Keine Rechtsberatung
Wie ein Vertrag zu formulieren ist, klärt ein Anwalt — das ist im Preis nicht enthalten und darf ich auch nicht leisten. Diese Seite nennt die Punkte, nicht die Formulierungen.
×
Keine Vertragsvorlage
Ich gebe keine Muster heraus. Eine Vorlage aus dem Netz passt selten und wiegt in falscher Sicherheit — bei größeren Vorhaben ist ein Anwalt das günstigere Geschäft.
×
Keine Mindestlaufzeit
Bei einer Betriebswebsite ist sie nicht nötig. Wer geht, geht — und nimmt mit, was ihm gehört.
×
Keine Herausgabe gegen Rechnung
Texte, Bilder und der Freigabecode für die Adresse kosten beim Abschied nichts. Eine andere Handhabung ist bei mir nicht vorgesehen.
HÄUFIGE FRAGEN
Was Betriebe an dieser Stelle fragen
Brauche ich überhaupt einen schriftlichen Vertrag?
–
Für einen kleinen Auftritt genügt oft ein Angebot mit Seitenliste, das Sie bestätigen — wenn die sechs Punkte darin vorkommen. Wichtig ist nicht die Form, sondern dass Umfang, Rechte und Herausgabe schriftlich stehen.
Mein Dienstleister will keinen Vertrag.
+
Was ist eine übliche Kündigungsfrist?
+
Wie viele Änderungsrunden sind angemessen?
+
Was, wenn ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden bin?
+
Jeder Posten hat seinen Preis, und der steht vor dem ersten Termin fest. Was Ihre Website kostet, ergibt sich aus dem, was sie wirklich braucht – nicht aus einem Paket.

AUTOR UND QUELLEN
Christof Oppermann
Inhaber 12web, Neuss · Über mich
Baut seit 15 Jahren Websites, seit 2018 mit Schwerpunkt auf Handwerks- und Mittelstandsbetrieben in Nordrhein-Westfalen. Die Punkte stammen aus eigenen Verträgen und aus Kundenverträgen mit Vorgängern. Diese Seite ist keine Rechtsberatung.
Geprüft am 26.08.2026
01
Eigene Suchbegriff-Recherche 12web
35 dokumentierte Bausteine mit 471 benannten Feldern — Grundlage der Aussagen zum Seitenaufbau
02
Bauteil-Bibliothek 12web
Offen einsehbar unter /kalkulator/ — Grundlage der genannten Preise und Umfänge
03
Handwerkskammer Düsseldorf — Konjunkturbericht Handwerk
Preisrechner auf 12web.de
OHNE ANFRAGE
Was Ihre Website kosten würde
Wenn Sie beim Lesen an den eigenen Betrieb denken: Fünf Entscheidungen, ein Preis. Sie sehen die Zahl, bevor Sie Ihre Adresse angeben.
Feste Preise
Keine Anfrage nötig
Kein Newsletter
Dauert etwa drei Minuten. Vorher nachlesen: Leitfaden
Struktur entsteht
/leitfaden/
/leitfaden/aufbau/
/leitfaden/betreiben/
/leitfaden/bilder/
/leitfaden/gefunden-werden/
Von jeder Seite betrachtet: solide gebaut.
Auf dem Telefon, am Rechner, in der Suche. Eine Betriebsseite muss aus jedem Winkel dasselbe sagen: was Sie machen, wo Sie es machen, wie man Sie erreicht.
Erst reden,
dann rechnen.
Das erste Gespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Wenn wir die Falschen sind, sagen wir es im Telefonat.
Sie schicken das Formular oder rufen an.
Antwort am selben Werktag, bis 18 Uhr.
Telefonat, eine Stunde, zum Wunschtermin.
Festpreisangebot auf einer Seite, schriftlich.
In zwei Minuten ausgefüllt
Ihre Angaben gehen verschlüsselt direkt an uns und werden nicht weitergegeben.