Laufende Kosten bestehen aus vier Posten — zwei stehen fest, zwei sind verhandelbar. Wer sie kennt, kann jedes Monatsangebot in zehn Minuten prüfen.
Vier Posten, von denen zwei feststehen und zwei verhandelbar sind. Wer sie kennt, kann jedes Monatsangebot in zehn Minuten prüfen.
DIE VIER POSTEN
Zwei feste, zwei verhandelbare
Die Trennung ist der ganze Trick beim Prüfen eines Angebots — sie zeigt, wofür Sie tatsächlich zahlen.
Was feststeht
Die Internetadresse kostet unter zwanzig Euro im Jahr, der Speicherplatz fünf bis fünfundzwanzig Euro im Monat. Diese Preise macht nicht Ihre Agentur, sondern der Anbieter dahinter — sie lassen sich nachschlagen und sind damit überprüfbar.
Was verhandelbar ist
Aktualisierungen und Änderungen am Inhalt sind Arbeitszeit. Was sie kosten, hängt davon ab, wie viel tatsächlich anfällt — und genau darum sollte es in einem Angebot gehen. Ein Pauschalbetrag ohne Aufstellung verdeckt diesen Teil.
DIE RECHNUNG
Ziehen Sie von Ihrem Monatsbeitrag die festen Posten ab. Was übrig bleibt, ist der Preis für Arbeitszeit. Fragen Sie dann, wie viele Stunden das im Jahr sind — die Antwort ist aufschlussreich, und zwar in beide Richtungen.
„Eine Stadtseite ohne eigene Inhalte ist eine Behauptung. Mit eigenen Inhalten ist sie ein Nachweis.“
Aus unserem Bauplan-Leitfaden, Abschnitt „Regionale Bereiche“
Im Folgenden stehen die Posten einzeln, mit üblichen Beträgen.
Sie können alles anfassen. Nur der Anrufknopf bleibt, wo er ist.
Websites für Handwerk und kleine Dienstleister aus Neuss. Ein Gespräch, ein Plan, ein Festpreis.

NACHRECHNEN
Was Sie im Jahr tatsächlich zahlen
Zwölf Monatsbeträge plus einmalige Posten ergeben die Zahl, die zählt. Sie liegt bei den meisten Betrieben zwischen 240 und 500 Euro — alles darüber braucht eine Begründung.
Der Rechner zeigt beide Seiten.
DIE SUMME
Zwanzig bis vierzig Euro im Monat
Für eine gewöhnliche Betriebswebsite mit zwölf Seiten, wenn man die Posten einzeln bezahlt.
30
Euro im Monat als Anhalt
Adresse und Speicherplatz zusammen liegen meist zwischen zehn und dreissig Euro. Dazu kommen Aktualisierungen — gemessen an dem, was tatsächlich anfällt, sind das bei einer kleinen Website wenige Stunden im Jahr. Wer deutlich mehr zahlt, sollte nach der Aufstellung fragen.
Das ist kein Angebot und kein Maßstab für jeden Fall: Bei größeren Websites, Onlineshops oder Anbindungen an Warenwirtschaft sieht die Rechnung anders aus. Bei einem Handwerksbetrieb mit zwölf Seiten aber selten.

Stempel und Karte — laufende Kosten gehören einzeln aufgestellt.
DREI MODELLE
Wie abgerechnet wird
Die mittlere Spalte ist das, was ich anbiete. Die rechte ist die verbreitetste — und nicht grundsätzlich falsch.
| Merkmal | Alles selbst | Nach Aufwand | Monatspaket |
|---|---|---|---|
| Wie es läuft | Sie buchen Adresse und Speicherplatz selbst und aktualisieren selbst. | Sie zahlen Adresse und Speicherplatz direkt, Arbeit wird bei Bedarf berechnet. | Ein Betrag im Monat deckt alles ab. |
| Was es kostet | Nur die festen Posten. | Feste Posten plus die Stunden, die anfallen. | Feste Summe, unabhängig vom Aufwand. |
| Vorteil | Am günstigsten. | Sie zahlen, was gemacht wird — und sehen es. | Planbar, ein Ansprechpartner, nichts bleibt liegen. |
| Nachteil | Aktualisierungen bleiben häufig liegen — das ist der Haken. | Weniger planbar. Sie müssen sich melden, wenn etwas ist. | In ruhigen Monaten zahlen Sie für Bereitschaft. |
| Für wen | Wer sich damit auskennt und daran denkt. | Für die meisten Betriebe. | Wer Ruhe will und den Aufpreis dafür in Kauf nimmt. |
Kein Modell ist grundsätzlich falsch. Falsch ist nur ein Monatspaket, in dem nicht steht, was enthalten ist.

DIE ABRECHNUNG
Zwei feste Posten, zwei verhandelbare
Adresse und Speicherplatz sind fest und niedrig. Betreuung und Änderungen sind es nicht — dort entscheidet, was Sie tatsächlich abrufen und was nur im Vertrag steht.
Zwanzig bis vierzig Euro im Monat.
WORAN MAN AUFGEBLASENE PAKETE ERKENNT
Vier Anzeichen
Keines davon ist für sich ein Beweis. Drei zusammen sind ein deutliches Zeichen.
01
Keine Aufstellung
Ein Betrag, keine Posten. Fragen Sie schriftlich nach, was enthalten ist — die Antwort oder ihr Ausbleiben sagt genug.
02
Suchmaschinenbetreuung im Paket
Klingt nach Leistung und besteht bei kleinen Websites häufig aus Verzeichniseinträgen und einem Bericht. Fragen Sie, was konkret jeden Monat getan wird.
03
Lange Mindestlaufzeit
Vierundzwanzig oder sechsunddreissig Monate. Bei einer Betriebswebsite gibt es dafür keinen sachlichen Grund — die Kosten des Anbieters fallen monatlich an, nicht im Voraus.
04
Die Adresse läuft nicht auf Sie
Das schwerwiegendste Zeichen. Es macht einen Wechsel von einer Frage der Organisation zu einer Frage des Verhandelns.

Ungeöffnete Geschäftspost — die Aufstellung fragt man besser schriftlich an.
Ungeöffnete Geschäftspost — die Aufstellung fragt man besser schriftlich an.
Eine Stunde. Was Sie machen, wer anruft, was fehlt. Danach steht der Preis.
Sie sehen die Startseite fertig gestaltet, mit Ihren Texten, nicht mit Blindtext.
Alle Seiten, Bilder, Formular. Zwei Korrekturrunden sind eingerechnet.
Online, Zugänge in Ihrer Hand, Einweisung am Telefon. Rechnung danach.
IHR ANGEBOT PRÜFEN
Drei Fragen, schriftlich
Sie können jedes laufende Angebot selbst prüfen — ohne Fachkenntnis und ohne dass jemand hineinsieht.
01
Was ist enthalten, einzeln aufgeführt?
Speicherplatz, Adresse, Aktualisierungen, wie viele Änderungen im Jahr. Wenn die Aufstellung kommt, rechnen Sie die festen Posten heraus — was übrig bleibt, ist der Preis für Arbeitszeit.
02
Wie viele Stunden waren das im letzten Jahr?
Die aufschlussreichste Frage. Ein seriöser Anbieter kann sie beantworten. Wenn die Antwort lautet, das lasse sich nicht sagen, wissen Sie, dass auch niemand mitgezählt hat.
Hinweis aus der Praxis
Ein Bereich, der drei Monate nach Veröffentlichung keine Zugriffe bekommt, hat meist kein Textproblem, sondern ein Nachfrageproblem: Nach dem Thema wird in dieser Region nicht gesucht. Deshalb steht bei uns die Recherche vor dem ersten Satz.
„Wir haben zwei Jahre eine schöne Seite gehabt und nicht einen einzigen Anruf darüber bekommen. Niemand hat uns gesagt, dass die Struktur fehlt.“
Inhaber eines Sanitärbetriebs, 14 Mitarbeiter, Rhein-Kreis Neuss
Zusammengefasst: Sichtbarkeit entsteht nicht aus Gestaltung, sondern aus Abdeckung. Wer viele Fragen vollständig beantwortet, wird oft gefunden — wer eine Seite hat, einmal.

Aufgeräumter Schreibtisch — was Sie selbst machen, kostet nur Zeit.
WO SICH SPAREN LOHNT
Drei Posten, einer davon nicht
Nicht jeder laufende Posten ist gleich verzichtbar — und bei einem wäre Sparen teuer.
LOHNT
Änderungen am Inhalt selbst machen. Preise, Öffnungszeiten, ein neuer Text — das können Sie in jedem gängigen System selbst, und es ist der größte verhandelbare Posten.
LOHNT MANCHMAL
Speicherplatz. Zwischen Anbietern gibt es Unterschiede, aber selten große. Ein Wechsel lohnt nur, wenn Ihr Anbieter deutlich über dem üblichen Rahmen liegt — der Umzug macht Arbeit.
LOHNT NICHT
Aktualisierungen. Sie sind sicherheitsrelevant, und der Schaden bei einem übernommenen System ist größer als jede Ersparnis. Wenn Sie hier sparen wollen, übernehmen Sie es selbst — aber lassen Sie es nicht aus.

DREI POSTEN
Einer davon gehört nicht dazu
Adresse und Speicherplatz sind unstrittig. Der dritte Posten heißt oft Pflege oder Betreuung — und dahinter steht bei vielen Anbietern gar keine Leistung.
Schriftlich nachfragen, was enthalten ist.
Warum wir das machen
GESEHENWERDEN.
Gute Arbeit spricht sich herum. Nur eben langsamer als eine Seite, die man findet.
HALTUNG
Wie ich abrechne
Vier Festlegungen, damit Sie wissen, woran Sie sind.
×
Kein Monatspaket
Ich rechne nach Aufwand ab. Laufende Betreuung ist im Preis nicht enthalten, sondern freiwillig und getrennt berechnet.
×
Keine Aufschläge auf Fremdkosten
Adresse und Speicherplatz zahlen Sie direkt beim Anbieter. Ich reiche sie nicht mit Aufschlag weiter — dann sehen Sie auch, was sie wirklich kosten.
×
Keine Mindestlaufzeit
Bei einer Betriebswebsite ist sie nicht nötig. Wer geht, geht — und nimmt mit, was ihm gehört.
×
Keine Angebotsprüfung als Leistung
Ein fremdes Angebot durchzugehen berechne ich nicht. Die drei Fragen oben können Sie selbst stellen — dazu braucht es mich nicht.
HÄUFIGE FRAGEN
Was Betriebe an dieser Stelle fragen
Ich zahle 149 Euro im Monat. Ist das zu viel?
–
Das hängt davon ab, was enthalten ist. Ziehen Sie Adresse und Speicherplatz ab — bleiben rund 120 Euro für Arbeitszeit, also etwa eine Stunde im Monat. Wenn diese Stunde tatsächlich anfällt, ist der Preis in Ordnung. Wenn nicht, wissen Sie es jetzt.
Kann ich Adresse und Speicherplatz selbst buchen?
+
Was ist, wenn ich Aktualisierungen weglasse?
+
Warum steht in meinem Vertrag eine Laufzeit von 36 Monaten?
+
Was kostet es bei Ihnen?
+
Nicht auffallen. Nicht gefällig sein. Gefunden werden, verstanden werden, angerufen werden. Alles andere an einer Website ist Verzierung.

AUTOR UND QUELLEN
Christof Oppermann
Inhaber 12web, Neuss · Über mich
Baut seit 15 Jahren Websites, seit 2018 mit Schwerpunkt auf Handwerks- und Mittelstandsbetrieben in Nordrhein-Westfalen. Die Beträge sind Erfahrungswerte und keine Angebote.
Geprüft am 26.08.2026
01
Eigene Suchbegriff-Recherche 12web
35 dokumentierte Bausteine mit 471 benannten Feldern — Grundlage der Aussagen zum Seitenaufbau
02
Bauteil-Bibliothek 12web
Offen einsehbar unter /kalkulator/ — Grundlage der genannten Preise und Umfänge
03
Handwerkskammer Düsseldorf — Konjunkturbericht Handwerk
Preisrechner auf 12web.de
OHNE ANFRAGE
Was Ihre Website kosten würde
Wenn Sie beim Lesen an den eigenen Betrieb denken: Fünf Entscheidungen, ein Preis. Sie sehen die Zahl, bevor Sie Ihre Adresse angeben.
Feste Preise
Keine Anfrage nötig
Kein Newsletter
Dauert etwa drei Minuten. Vorher nachlesen: Leitfaden
Struktur entsteht
/leitfaden/
/leitfaden/aufbau/
/leitfaden/betreiben/
/leitfaden/bilder/
/leitfaden/gefunden-werden/
Zwei Finger zum Zoomen, Nummer nicht antippbar. Der Kunde ist weg, bevor er Ihren Namen gelesen hat.
Gekaufte Fotos von fremden Baustellen wirken wie eine Briefkastenfirma. Ihre eigenen Arbeiten wirken wie Handwerk.
Wer in Kaarst sucht, sucht nach Kaarst. Steht der Ort nicht auf der Seite, taucht sie nicht auf.
Der Neffe hat sie 2016 gebaut und wohnt jetzt in Hamburg. Seither steht dort ein Mitarbeiter, der längst gekündigt hat.
Erst reden,
dann rechnen.
Das erste Gespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Wenn wir die Falschen sind, sagen wir es im Telefonat.
Sie schicken das Formular oder rufen an.
Antwort am selben Werktag, bis 18 Uhr.
Telefonat, eine Stunde, zum Wunschtermin.
Festpreisangebot auf einer Seite, schriftlich.
In zwei Minuten ausgefüllt
Ihre Angaben gehen verschlüsselt direkt an uns und werden nicht weitergegeben.