Websites für Flotten- und Gewerbekunden
Der planbarste Teil des Werkstattgeschäfts — und der, der auf den wenigsten Autohaus-Seiten überhaupt vorkommt. Dabei entscheidet die Website hier über mehr als bei Privatkunden.
DIE ENTSCHEIDENDE GRÖSSE
Nicht der Stundensatz — die Standzeit
Ein Handwerksbetrieb, dessen Fahrzeug einen Tag steht, verliert einen Arbeitstag mit zwei Leuten darauf. Gegen diese Größe fällt der Unterschied im Stundenverrechnungssatz kaum ins Gewicht — und genau deshalb entscheiden Gewerbekunden anders als Privatkunden.
1 Tag
Standzeit
Kostet einen Betrieb meist ein Vielfaches dessen, was er an der Rechnung sparen könnte.
Daraus folgt, was auf die Seite gehört: ob ein Ersatzfahrzeug bereitsteht und was es kostet, ob Sie holen und bringen, ob Arbeiten am Randtag oder in Randzeiten möglich sind, und wie schnell Sie bei einem Ausfall reagieren können. Wer diese vier Punkte beantwortet, muss über den Stundensatz kaum noch reden — und wer sie verschweigt, wird nur über ihn verglichen.

Ein Fahrzeug, das steht, kostet mehr als jede Rechnung.
Zwei Finger zum Zoomen, Nummer nicht antippbar. Der Kunde ist weg, bevor er Ihren Namen gelesen hat.
Gekaufte Fotos von fremden Baustellen wirken wie eine Briefkastenfirma. Ihre eigenen Arbeiten wirken wie Handwerk.
Wer in Kaarst sucht, sucht nach Kaarst. Steht der Ort nicht auf der Seite, taucht sie nicht auf.
Der Neffe hat sie 2016 gebaut und wohnt jetzt in Hamburg. Seither steht dort ein Mitarbeiter, der längst gekündigt hat.
DIE LAGE
Hier wird nicht gesucht, hier wird geprüft
Der Weg zum Auftrag läuft anders als beim Privatkunden — und das ändert, was die Seite leisten muss.
01
Der Name kommt aus dem Umfeld
Ein Handwerksbetrieb mit acht Fahrzeugen, eine Pflegedienstleitung mit zwölf, eine Hausverwaltung mit dem Fuhrpark: Diese Kunden suchen selten über eine Suchmaschine. Sie bekommen zwei, drei Namen von jemandem, der schon dort ist — und sehen dann nach.
02
Auf der Seite entscheidet sich die Anfrage
Nicht über den ersten Kontakt — der lief über die Empfehlung. Sondern darüber, ob es überhaupt zur Anfrage kommt. Wer dort nichts findet, was auf Gewerbe hindeutet, nimmt an, dass Sie das nicht machen, und ruft den zweiten Namen an. Das merken Sie nie.
Hinweis aus der Praxis
Ein Bereich, der drei Monate nach Veröffentlichung keine Zugriffe bekommt, hat meist kein Textproblem, sondern ein Nachfrageproblem: Nach dem Thema wird in dieser Region nicht gesucht. Deshalb steht bei uns die Recherche vor dem ersten Satz.
„Wir haben zwei Jahre eine schöne Seite gehabt und nicht einen einzigen Anruf darüber bekommen. Niemand hat uns gesagt, dass die Struktur fehlt.“
Inhaber eines Sanitärbetriebs, 14 Mitarbeiter, Rhein-Kreis Neuss
Zusammengefasst: Sichtbarkeit entsteht nicht aus Gestaltung, sondern aus Abdeckung. Wer viele Fragen vollständig beantwortet, wird oft gefunden — wer eine Seite hat, einmal.
VIER LÜCKEN
Was Gewerbekunden nicht finden
Vier Angaben, die auf fast keiner Werkstattseite stehen — und die jede Gewerbeanfrage vorher klärt.
01
Kein Wort dazu, dass Sie Gewerbe machen
Die Seite spricht Fahrzeughalter an, im Singular. Ein Betrieb mit acht Fahrzeugen erkennt sich darin nicht wieder und nimmt an, er sei bei Ihnen falsch. Ein einziger Abschnitt ändert das — und er kostet nichts außer der Entscheidung, ihn zu schreiben.
02
Nichts zur Ausfallzeit
Die teuerste Größe für einen Flottenkunden ist nicht der Stundensatz, sondern das Fahrzeug, das steht. Ersatzfahrzeug, Hol- und Bringdienst, Termine am Randtag, feste Zeitfenster — was davon Sie leisten, entscheidet die Anfrage.
03
Keine Angabe zu wiederkehrenden Terminen
Zwölf Fahrzeuge heißt zwölf Hauptuntersuchungen und zwölf Inspektionen im Jahr, verteilt über Monate. Ob Sie an Fristen erinnern, Termine bündeln und dokumentieren, ist für diese Kunden die Kernfrage — und sie steht nirgends.
04
Kein fester Ansprechpartner
Wer fünfzehn Fahrzeuge verwaltet, will nicht jedes Mal von vorn erklären. Ein Name, eine Durchwahl, eine Vertretungsregel — das wirkt bei Gewerbekunden stärker als jeder Preis.

Vier Lücken — jede beantwortet eine Gewerbeanfrage vorher.
Vier Lücken — jede beantwortet eine Gewerbeanfrage vorher.
FÜNF FRAGEN
Was ein Fuhrparkverantwortlicher wissen will
Keine davon betrifft den Preis. Alle fünf lassen sich in je zwei Sätzen beantworten.
| Frage | Warum sie entscheidet | Was auf die Seite gehört |
|---|---|---|
| Machen die überhaupt Gewerbe? | Ohne Hinweis wird angenommen: nein | Ein eigener Abschnitt, der Betriebe ausdrücklich anspricht |
| Was passiert bei Ausfall? | Ein stehendes Fahrzeug kostet mehr als jede Rechnung | Ersatzfahrzeug, Hol- und Bringdienst, wie schnell reagiert wird |
| Können die mehrere gleichzeitig? | Saisonspitzen bei Reifen und Hauptuntersuchung | Zahl der Arbeitsplätze, ob Termine gebündelt werden können |
| Denken die an die Fristen? | Der eigentliche Grund, einen festen Betrieb zu haben | Ob Sie erinnern, wie dokumentiert wird, was der Kunde bekommt |
Fünf Fragen, ein Abschnitt je Frage. Das ist eine Seite — und sie erschließt den planbarsten Teil des Geschäfts.

DER FUHRPARK
Was ein Verantwortlicher wissen will
Wie schnell ein Ersatzfahrzeug da ist, ob Sie Fristen im Blick behalten, wie abgerechnet wird. Drei Angaben, die über einen Rahmenvertrag entscheiden — nicht der Stundensatz.
Eine Seite, kein eigener Auftritt.
ZWEI HÖFE
Zufällig voll oder geplant
Dieselbe Zahl an Fahrzeugen. Der Unterschied liegt darin, wer den Termin gelegt hat.
ZUFÄLLIG

Alle kommen im März und im Oktober, weil dann Reifenwechsel ist. Dazwischen steht die Halle halb leer. Das ist das Bild eines Betriebs, der nur Privatkunden bedient — und es ist ein Planungsproblem, kein Nachfrageproblem.
GEPLANT

Ein Fuhrpark, dessen Fristen Sie kennen und dessen Termine Sie selbst legen — in die Wochen, die sonst ruhig wären. Dieselben Fahrzeuge, dieselbe Arbeit, nur über das Jahr verteilt.
Das ist der eigentliche Gewinn
Nicht mehr Umsatz, sondern gleichmäßigerer. Wer die Saisonspitzen abfedern kann, braucht weniger Aushülfen im Frühjahr und hat im Sommer trotzdem zu tun — und das entscheidet bei einer Werkstatt mehr über das Jahresergebnis als der Stundensatz.
Sie können alles anfassen. Nur der Anrufknopf bleibt, wo er ist.
Websites für Autohaeuser und Werkstaetten aus Neuss. Ein Gespräch, ein Plan, ein Festpreis.

ZUFÄLLIG ODER GEPLANT
Flottenkunden kommen nicht zufällig
Sie werden gesucht — aber mit anderen Wörtern als Privatkunden. Wer keine Seite dafür hat, bekommt Flotten nur über Empfehlung, also selten.
Hier wird nicht gesucht, hier wird geprüft.

Am Hof besprochen — auf der Seite vorbereitet.
WAS DAS HEISST
Eine Seite, kein eigener Auftritt
Für den Gewerbebereich braucht es selten mehr als eine gut gebaute Seite — aber die gehört von der Werkstattseite und vom Menü aus erreichbar, sonst findet sie niemand.
ENTHALTEN
Eine Seite mit den fünf Abschnitten, ein Ansprechpartner mit Namen und Durchwahl, eine Anfragestrecke mit Fuhrparkgröße und Fahrzeugarten, dazu Verweise von der Werkstattseite und aus dem Menü.
SIE ENTSCHEIDEN
Was Sie tatsächlich leisten — Ersatzfahrzeug, Hol- und Bringdienst, Randzeiten, Fristenerinnerung. Das gehört vor dem Schreiben geklärt, denn was auf der Seite steht, wird eingefordert.
WAS DAS KOSTET
Als Erweiterung eines bestehenden Auftritts nach Aufwand, vorher beziffert. Zusammen mit Werkstatt und Verkauf liegen Sie bei rund 2.500 € netto. Nicht enthalten sind Anbindungen an Fuhrpark- oder Werkstattsoftware und Rechtsberatung.

DER UMFANG
Eine Seite, drei Angaben
Flottenkunden brauchen keine zweite Website. Eine Seite mit den drei Angaben genügt — und sie gehört an die Werkstattseite angebunden, nicht in einen eigenen Bereich.
An Fristen denken, damit es läuft.
Der Fuhrpark wächst.
Gesucht wird ein Partner.
Ab jetzt Sie.
Eine Seite, drei Angaben: Fahrzeugzahl, Leistungsumfang, Ansprechpartner. Mehr braucht ein Flottenverantwortlicher nicht, um anzurufen.
DER EIGENTLICHE WERT
An Fristen denken, damit es der Kunde nicht muss
Das ist der Grund, warum Betriebe einen festen Partner suchen — und es ist zugleich die Leistung, die am seltensten beschrieben wird.
Was ein Fuhrpark bedeutet
Zwölf Fahrzeuge heißt zwölf Hauptuntersuchungen, zwölf Inspektionen, zweimal zwölf Räderwechsel im Jahr — verteilt über die Monate, jede mit eigener Frist. Wer das selbst verwaltet, verwaltet nebenbei einen Kalender, für den niemand Zeit hat. Genau diese Arbeit können Sie übernehmen.
Was das für Sie bedeutet
Planbare Auslastung in Zeiten, die Sie selbst legen. Ein Fuhrpark lässt sich über das Jahr verteilen, während Privatkunden alle gleichzeitig im März und Oktober kommen. Wer Fristen im Blick hat und rechtzeitig anruft, füllt genau die ruhigen Wochen — und wird dabei zum festen Partner statt zum Anbieter.
WAS DAS AUF DER SEITE HEISST
Zwei Sätze genügen: dass Sie Fristen führen und rechtzeitig erinnern, und dass der Kunde eine Übersicht über seinen Fuhrpark bekommt. Mehr will an dieser Stelle niemand lesen.
„Eine Stadtseite ohne eigene Inhalte ist eine Behauptung. Mit eigenen Inhalten ist sie ein Nachweis.“
Aus unserem Bauplan-Leitfaden, Abschnitt „Regionale Bereiche“
Deshalb frage ich im Erstgespräch, wie viele Gewerbekunden Sie heute schon betreuen — meist sind es mehr, als auf der Seite steht.
REIHENFOLGE
Womit anfangen
Vier Schritte. Der erste kostet nichts und fällt den meisten Betrieben schwerer als gedacht.
ZUERST
Zählen, wen Sie schon haben
Wie viele Ihrer Kunden sind Betriebe mit mehr als zwei Fahrzeugen? Bei den meisten Werkstätten sind es mehr, als sie annehmen — sie werden nur wie Privatkunden behandelt und nirgends als Gruppe angesprochen.
DANN
Festlegen, was Sie leisten
Ersatzfahrzeug, Hol- und Bringdienst, Randzeiten, Fristenerinnerung, fester Ansprechpartner. Nicht alles davon muss sein — aber was Sie leisten, muss feststehen, bevor es auf die Seite kommt.
DANACH
Eine Seite dafür bauen
Fünf Abschnitte zu den fünf Fragen, ein Ansprechpartner mit Namen, eine Anfragestrecke mit Fuhrparkgröße. Nüchtern im Ton — hier liest jemand, der einen Betrieb führt.
Ab Monat 6 · Laufender Zustand
Die Struktur wächst weiter
Jeden Monat entstehen neue Bereiche entlang des Bauplans: weitere Leistungen, weitere Städte, weitere Antworten. Jeder neue Bereich stärkt die vorhandenen, weil er zusätzliche Verbindungen in dieselbe Struktur bringt.
Zusammengefasst: Vier bis sechs Wochen bis zur fertigen Seite, drei bis sechs Monate bis zur ersten messbaren Bewegung, etwa ein Jahr bis zu einem belastbaren Zustand.
Wer ein Dach, eine Heizung oder einen Elektriker braucht, tippt zwei Wörter ins Telefon und ruft den ersten Betrieb an, der seriös aussieht und eine Nummer zeigt. Empfehlung bringt weiter Arbeit. Sie bringt nur keine neuen Kunden nach.
der Anfragen an Handwerksbetriebe kommen vom Mobiltelefon. Wer dort nicht lesbar ist, wird nicht angerufen.
entscheiden, ob jemand bleibt oder zurück zur Trefferliste geht. Danach ist er beim Nachbarbetrieb.
HALTUNG
Was Sie hier nicht bekommen
Vier Dinge, die im Gewerbebereich üblich sind und hier nicht vorkommen.
×
Leistungen, die Sie nicht halten können
Kein Ersatzfahrzeug auf der Seite, wenn keines dasteht. Bei Gewerbekunden fällt das beim ersten Ausfall auf — und dieser Kunde kommt nicht wieder, weil er sich darauf verlassen hatte.
×
Ein eigener Auftritt für den Gewerbebereich
Keine zweite Website für Flottenkunden. Eine gut gebaute Seite im bestehenden Auftritt reicht — alles andere ist doppelte Pflege ohne zusätzliche Wirkung.
×
Rahmenvertragsformulare zum Herunterladen
Keine Vertragsmuster auf der Seite. Was Sie mit einem Fuhrparkkunden vereinbaren, gehört in ein Gespräch und gegebenenfalls zu einem Anwalt — nicht in ein Formular zum Ausdrucken.
×
Preislisten für Gewerbekunden
Keine öffentlichen Sonderkonditionen. Was Sie einem Betrieb mit zwölf Fahrzeugen anbieten, hängt am Umfang — und gehört verhandelt, nicht ausgehängt.
HÄUFIGE FRAGEN
Fragen zum Gewerbebereich
Wir haben schon ein paar Gewerbekunden. Brauchen wir die Seite trotzdem?
–
Gerade dann. Wer heute mit drei Fahrzeugen kommt, weiß meist nicht, dass Sie Fristen führen und Termine bündeln könnten — er behandelt Sie wie eine Werkstatt für Privatkunden. Die Seite macht sichtbar, was Sie ohnehin können, und ist zugleich das, was ein empfohlener Betrieb vorzeigen kann.
Wir haben kein Ersatzfahrzeug. Ist das ein Ausschlusskriterium?
+
Sollen Preise für Gewerbekunden auf die Seite?
+
Lohnt sich das bei einer kleinen Werkstatt?
+
Brauchen wir dafür eine Fuhrparksoftware?
+
Eine Stunde. Was Sie machen, wer anruft, was fehlt. Danach steht der Preis.
Sie sehen die Startseite fertig gestaltet, mit Ihren Texten, nicht mit Blindtext.
Alle Seiten, Bilder, Formular. Zwei Korrekturrunden sind eingerechnet.
Online, Zugänge in Ihrer Hand, Einweisung am Telefon. Rechnung danach.
Erst reden,
dann rechnen.
Das erste Gespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Wenn wir die Falschen sind, sagen wir es im Telefonat.
Sie schicken das Formular oder rufen an.
Antwort am selben Werktag, bis 18 Uhr.
Telefonat, eine Stunde, zum Wunschtermin.
Festpreisangebot auf einer Seite, schriftlich.
In zwei Minuten ausgefüllt
Ihre Angaben gehen verschlüsselt direkt an uns und werden nicht weitergegeben.