Websites für Physiotherapie-Praxen
Zwei Kundengruppen mit gegensätzlichem Problem: Der Rezeptpatient findet keinen Termin, der Selbstzahler findet keine Praxis. Beide brauchen etwas anderes auf der Seite.
ZWEI RÄUME
Was Patienten vorher wissen wollen
Bei körpernaher Behandlung entscheidet der Raum mit — und niemand fragt am Telefon danach.
GEMEINSCHAFTSRAUM

Mehrere Liegen nebeneinander, Vorhang dazwischen. Bei vielen Behandlungen völlig in Ordnung — aber wer es nicht erwartet und darauf trifft, kommt nicht wieder. Deshalb gehört es auf die Seite, nicht in die Überraschung.
EINZELKABINE

Eigener Raum, Tür zu. Für manche Patienten Voraussetzung, für andere unwichtig. Wer es hat, sollte es hinschreiben — es ist eines der wenigen Merkmale, die Patienten tatsächlich vergleichen.
Ehrlichkeit filtert richtig
Beide Formen sind fachlich in Ordnung. Was Unmut erzeugt, ist die Abweichung von der Erwartung — und die entsteht nur, wenn nichts dazu dasteht. Ein Satz und ein Foto beugen dem vor.
Nicht auffallen. Nicht gefällig sein. Gefunden werden, verstanden werden, angerufen werden. Alles andere an einer Website ist Verzierung.

VORHER WISSEN
Wartezeit, Hausbesuch, Selbstzahler
Wie lange die Wartezeit auf einen Termin ist, ob Hausbesuche möglich sind, was Selbstzahlerleistungen kosten. Drei Angaben, die täglich Anrufe sparen.
Die Wartezeit gehört auf die Seite.
VIER LÜCKEN
Was auf Physio-Seiten regelmäßig fehlt
Zwei kosten Telefonzeit, zwei kosten Selbstzahler. Alle vier sind mit wenigen Sätzen zu schließen.
01
Keine Angabe zur Wartezeit
Die häufigste Frage am Telefon überhaupt. Eine ehrliche Spanne, getrennt nach Verordnungsart, spart Ihnen jede Woche Gespräche — und erspart Patienten den Anruf, wenn es ohnehin zu lange dauert. Nicht angenehm hinzuschreiben, aber wirksam.
02
Nichts zum ersten Termin
Was mitzubringen ist, ob die Verordnung im Original gebraucht wird, wie lange der erste Termin dauert, was anzuziehen ist. Reine Sachinformation — und sie nimmt genau die Unsicherheit, die zu Rückrufen führt.
03
Selbstzahlerleistungen als Aufzählung
Massage, Lymphdrainage, Training, Prävention — nebeneinander in einer Liste, ohne Preis, ohne Dauer, ohne Erklärung, wann was sinnvoll ist. Danach wird aber gezielt gesucht, und hier vergleichen Menschen tatsächlich.
04
Keine Angabe zu den Räumen
Einzelkabine oder Gemeinschaftsraum, Barrierefreiheit, Parkmöglichkeit, Zugang ohne Treppen. Bei körpernaher Behandlung und bei Patienten mit Einschränkungen entscheidet das mit — und es steht fast nirgends.

Vier Lücken — zwei kosten Telefonzeit, zwei kosten Selbstzahler.
Vier Lücken — zwei kosten Telefonzeit, zwei kosten Selbstzahler.
DIE LAGE
Volle Terminbücher und trotzdem ein Problem
Die meisten Praxen sind ausgelastet. Das heißt aber nicht, dass die Auslastung die richtige ist — und genau hier liegt der Unterschied zu anderen Praxen.
01
Der Rezeptteil ist gedeckelt
Verordnungen kommen über die Ärzte, die Zahl hängt nicht an Ihrer Sichtbarkeit, und der Preis steht ohnehin fest. Mehr Anfragen in diesem Bereich bringen nur mehr Telefonate und längere Wartelisten. Was hier hilft, ist Entlastung — nicht Werbung.
02
Der Selbstzahlerteil ist offen
Prävention, Massage, Training, Behandlungen ohne Verordnung: Danach wird gezielt gesucht, verglichen und ausgewählt — und dort entscheidet Ihre Website tatsächlich. Dieser Teil ist auf den meisten Praxisseiten der am schlechtesten beschriebene, obwohl er der einzige ist, den Sie selbst steuern können.
Hinweis aus der Praxis
Ein Bereich, der drei Monate nach Veröffentlichung keine Zugriffe bekommt, hat meist kein Textproblem, sondern ein Nachfrageproblem: Nach dem Thema wird in dieser Region nicht gesucht. Deshalb steht bei uns die Recherche vor dem ersten Satz.
„Wir haben zwei Jahre eine schöne Seite gehabt und nicht einen einzigen Anruf darüber bekommen. Niemand hat uns gesagt, dass die Struktur fehlt.“
Inhaber eines Sanitärbetriebs, 14 Mitarbeiter, Rhein-Kreis Neuss
Zusammengefasst: Sichtbarkeit entsteht nicht aus Gestaltung, sondern aus Abdeckung. Wer viele Fragen vollständig beantwortet, wird oft gefunden — wer eine Seite hat, einmal.
Jeder Posten hat seinen Preis, und der steht vor dem ersten Termin fest. Was Ihre Website kostet, ergibt sich aus dem, was sie wirklich braucht – nicht aus einem Paket.
DER UNANGENEHME SATZ
Die Wartezeit gehört auf die Seite
Kaum eine Praxis schreibt sie hin, weil sie nach Ablehnung klingt. Tatsächlich wirkt sie umgekehrt: Wer liest, dass es sechs Wochen dauert, ruft entweder trotzdem an — oder erspart Ihnen ein Gespräch, das ohnehin mit einer Absage geendet hätte.
1 Satz
monatlich angepasst
Eine Minute Aufwand im Monat — und die wirksamste Entlastung, die eine Physio-Seite haben kann.
Dazu gehören zwei Ergänzungen, die den Satz erst brauchbar machen: getrennt nach Verordnungsart, weil eine Lymphdrainage andere Kapazitäten braucht als eine Krankengymnastik — und ein ehrliches Wort dazu, ob es kurzfristige Plätze bei akuten Beschwerden gibt. Wenn nicht, gehört auch das hin. Wer das liest, sucht weiter statt dreimal anzurufen.

Was vorbereitet ist, muss nicht erklärt werden.
DER SELBSTZAHLERTEIL
Der einzige Bereich, den Sie selbst steuern
Die Zahl der Verordnungen hängt an den Ärzten. Was Sie ohne Rezept anbieten, hängt an Ihnen — und daran, ob es jemand findet.
Wonach gesucht wird
Nicht nach Physiotherapie, sondern nach dem Anlass: Rückenschmerzen im Büro, Beschwerden nach dem Laufen, Beckenboden nach der Geburt, Beweglichkeit im Alter, Massage zur Entspannung. Wer diese Anlässe beschreibt statt der Behandlungsmethoden, wird bei genau diesen Suchen gefunden.
Was dabeistehen muss
Preis und Dauer je Einheit, ob eine Verordnung nötig ist oder nicht, wie viele Termine üblich sind, und ob eine Krankenkasse etwas dazugibt — etwa bei zertifizierten Präventionskursen. Diese vier Angaben entscheiden, ob jemand anruft. Ohne sie ist eine Leistungsliste nur eine Aufzählung.
WAS DAS BRINGT
Selbstzahlertermine lassen sich frei legen — in die Zeiten, in denen der Rezeptbetrieb Luft hat. Das ist derselbe Gedanke wie beim Fuhrpark in der Werkstatt: gleichmäßigere Auslastung statt mehr davon.
„Eine Stadtseite ohne eigene Inhalte ist eine Behauptung. Mit eigenen Inhalten ist sie ein Nachweis.“
Aus unserem Bauplan-Leitfaden, Abschnitt „Regionale Bereiche“
Wo bei Ihnen der Schwerpunkt liegt, klären wir im Erstgespräch — davon hängt der ganze Aufbau ab.
Drei Schritte, die in dieser Reihenfolge passieren müssen. Wer beim ersten scheitert, erlebt die anderen beiden nie.
Schritt eins besprechenZWEI GRUPPEN
Zwei Leser, zwei Erwartungen
Beide landen auf derselben Seite. Was sie dort brauchen, ist gegensätzlich — und beides lässt sich bedienen, wenn man es trennt. Rechtsstand 25. August 2026: Heilmittelwerbegesetz in der Fassung vom 26. Juni 2026 — diese Änderung betrifft die Apothekenversorgung und berührt die hier beschriebenen Punkte nicht.
| Wer | Was er sucht | Was dafür auf die Seite gehört |
|---|---|---|
| Rezeptpatient | Bekomme ich hier überhaupt einen Termin? | Wartezeit als Spanne, Ablauf, was mitzubringen ist — kurz und sachlich |
| Akutfall mit Schmerzen | Geht es schneller? | Ehrlich sagen, ob es Kurzfristplätze gibt — und wenn nicht, auch das |
| Selbstzahler | Was kostet das, wie lange dauert es, hilft mir das? | Je Leistung eine Erklärung mit Preis und Dauer — hier wird verglichen |
| Patient mit Einschränkung | Komme ich überhaupt hinein? | Zugang, Aufzug, Parkplatz, Einzelkabine — ohne Nachfrage erkennbar |
Die dritte Zeile ist der Teil, den Sie selbst steuern können — und der auf den meisten Seiten am dünnsten beschrieben ist.

ZWEI LESER
Mit Verordnung oder ohne
Der Patient mit Verordnung sucht einen Termin. Der Selbstzahler sucht eine Leistung und einen Preis. Beide sollten auf der Startseite finden, was sie brauchen.
Volle Terminbücher und trotzdem nötig.

Erklärt wird im Raum — vorbereitet auf der Seite.
WAS 12WEB ÜBERNIMMT
Struktur und Technik — die fachliche Freigabe bleibt bei Ihnen
Wie bei allen Praxen: Ich baue die Seiten, Sie verantworten, was fachlich dort steht. Bei Heilmittelwerbung gelten Grenzen, die eine Agentur nicht auslegen darf.
ENTHALTEN
Struktur getrennt nach Rezept und Selbstzahler, Texte aus Ihren Antworten, Terminanfrage mit begrenzten Auswahlfeldern statt Freitext, Angaben zu Zugang und Räumen, vollständige Pflichtangaben.
SIE GEBEN FREI
Jeder Text geht vor der Veröffentlichung durch Ihre Durchsicht. Aussagen zu Wirkung oder Erfolg einer Behandlung markiere ich grundsätzlich — dort greift das Heilmittelwerberecht, und entscheiden müssen Sie oder Ihr Verband.
NICHT ENTHALTEN
Keine Auslegung des Heilmittelwerbegesetzes, keine Terminsoftware, keine Anbindung an Praxisverwaltungssysteme als Standardleistung, keine Fotoaufnahmen vor Ort. Domain und Zugänge laufen auf Ihre Praxis, ein Wechsel bleibt jederzeit möglich.
Immer dasselbe Grundgerüst, immer eine andere Sprache. Ein Gerüstbauer verkauft Termintreue, ein Tischler verkauft Handschrift. Das gehört auf die erste Seite.

DER EINE BEREICH
Der einzige Bereich, den Sie frei gestalten
Verordnete Leistungen sind geregelt. Bei Selbstzahlerleistungen entscheiden Sie über Angebot, Preis und Darstellung — dort lohnt sich die Arbeit an der Seite.
Struktur und Technik entscheiden.
REIHENFOLGE
Womit anfangen
Vier Schritte. Die ersten beiden entlasten das Telefon, die letzten beiden bringen Selbstzahler.
ZUERST
Wartezeit und erster Termin
Eine ehrliche Spanne nach Verordnungsart, dazu was mitzubringen ist und wie lange der erste Termin dauert. Zwei Absätze, die jede Woche Gespräche sparen — und die Sie einmal im Monat anpassen.
DANN
Das Unternehmensprofil
Öffnungszeiten, Erreichbarkeit, Zugang, Parkmöglichkeit, echte Fotos der Räume. Bei Suchen aus der Umgebung steht das vor jeder Website — und die Raumfrage ist hier oft schon beantwortet.
DANACH
Zwei Selbstzahlerleistungen ausführlich
Nicht alle, sondern die zwei, mit denen Sie wachsen wollen — nach Anlass beschrieben, mit Preis, Dauer und der Angabe, ob eine Verordnung nötig ist. Das ist der Teil, der tatsächlich Anfragen bringt.
Ab Monat 6 · Laufender Zustand
Die Struktur wächst weiter
Jeden Monat entstehen neue Bereiche entlang des Bauplans: weitere Leistungen, weitere Städte, weitere Antworten. Jeder neue Bereich stärkt die vorhandenen, weil er zusätzliche Verbindungen in dieselbe Struktur bringt.
Zusammengefasst: Vier bis sechs Wochen bis zur fertigen Seite, drei bis sechs Monate bis zur ersten messbaren Bewegung, etwa ein Jahr bis zu einem belastbaren Zustand.
Auf einer Betriebsseite darf alles wackeln, nur nicht der Anrufknopf. Er steht auf jeder Seite oben, in der einzigen Farbe, die klickbar ist.
0171 6544435HALTUNG
Was Sie hier nicht bekommen
Vier Dinge, die im Praxisbereich üblich sind und hier nicht vorkommen.
×
Wirkungsversprechen
Keine Aussagen darüber, dass eine Behandlung Beschwerden beseitigt. Das Heilmittelwerberecht setzt hier Grenzen — und eine sachliche Beschreibung des Vorgehens wirkt bei Patienten ohnehin glaubwürdiger.
×
Verschwiegene Wartezeiten
Keine Seite, die Verfügbarkeit suggeriert, die es nicht gibt. Das kostet Sie Telefonate und dem Patienten Wochen — die ehrliche Angabe bringt beiden mehr.
×
Freitextfelder für Beschwerden
Kein offenes Anliegen-Feld. Wer Schmerzen hat, schildert sie — und damit liegen Gesundheitsdaten in einem Postfach. Auswahllisten liefern Ihnen die brauchbarere Angabe und vermeiden das.
×
Gekaufte Behandlungsbilder
Keine Motive aus der Bilddatenbank bei einer körpernahen Behandlung. Patienten wollen die Räume sehen, in die sie kommen — und die Menschen, die sie behandeln.
HÄUFIGE FRAGEN
Fragen aus Physio-Praxen
Wir sind ausgelastet. Warum eine Website?
–
Nicht für mehr Rezeptpatienten — deren Zahl hängt an den Ärzten, und mehr Anfragen bedeuten nur längere Wartelisten. Wohl aber für zwei andere Dinge: weniger Telefonate durch klare Angaben zu Wartezeit und erstem Termin, und mehr Selbstzahlerleistungen, die Sie frei legen können. Ausgelastet heißt nicht, mit dem Richtigen ausgelastet.
Sollen wir die Wartezeit wirklich hinschreiben?
+
Was dürfen wir über die Wirkung schreiben?
+
Sollen Preise für Selbstzahlerleistungen auf die Seite?
+
Brauchen wir Online-Terminbuchung?
+
Warum wir das machen
GESEHENWERDEN.
Gute Arbeit spricht sich herum. Nur eben langsamer als eine Seite, die man findet.
Erst reden,
dann rechnen.
Das erste Gespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Wenn wir die Falschen sind, sagen wir es im Telefonat.
Sie schicken das Formular oder rufen an.
Antwort am selben Werktag, bis 18 Uhr.
Telefonat, eine Stunde, zum Wunschtermin.
Festpreisangebot auf einer Seite, schriftlich.
In zwei Minuten ausgefüllt
Ihre Angaben gehen verschlüsselt direkt an uns und werden nicht weitergegeben.