Wie ein Formular aussehen muss
Die letzte Hürde vor der Anfrage — und die einzige Stelle der Website, an der der Besucher etwas leisten muss.
DIE DREI FELDER
Name, Erreichbarkeit, Anliegen
Jedes zusätzliche Pflichtfeld kostet Anfragen. Das ist der eine Satz, um den es auf dieser Seite geht.
Warum drei genügen
Sie brauchen genug, um zurückzurufen, und genug, um zu wissen, worum es geht. Alles Weitere — Adresse, Objektgröße, Wunschtermin — erfahren Sie im Rückruf genauer und schneller, als jemand es eintippt. Und Sie erfahren es überhaupt, weil er nicht abgebrochen hat.
Was jedes weitere Feld kostet
Auf dem Telefon wird jedes Feld einzeln angetippt, die Tastatur schiebt sich hoch, der Text ist danach halb verdeckt. Ein Formular mit neun Feldern ist dort eine Zumutung — und wer abbricht, meldet sich nicht auf einem anderen Weg, sondern gar nicht.
DIE AUSNAHME
Wenn Sie viele unpassende Anfragen bekommen, kann ein zusätzliches Feld sinnvoll sein — etwa eine Auswahl, um welche Leistung es geht. Das sortiert vor. Alles andere sortiert nur aus.
„Eine Stadtseite ohne eigene Inhalte ist eine Behauptung. Mit eigenen Inhalten ist sie ein Nachweis.“
Aus unserem Bauplan-Leitfaden, Abschnitt „Regionale Bereiche“
Im Folgenden steht, was neben dem Formular stehen muss.
Gewerk, Ort, Nummer, ein Bild von echter Arbeit. Kein Karussell, kein Ladebalken, keine Suche nach dem Anrufknopf.
Preise, Urlaubszeiten, Stellenanzeige, neue Referenz. Vier Felder, ein Knopf, kein Handbuch. Alles andere übernehmen wir.

WAS DANEBEN GEHÖRT
Die Rufnummer bleibt sichtbar
Ein Formular ersetzt das Telefon nicht. Wer lieber anruft, muss die Nummer sehen, ohne zu suchen — groß, antippbar, neben dem Formular.
Beide Wege, kein Entweder-oder.

Notizblock neben dem Telefon — der kürzeste Weg bleibt der Anruf.
WAS DANEBEN STEHT
Drei Angaben neben dem Formular
Ein Formular allein ist eine Aufforderung ohne Zusage. Drei Sätze daneben ändern das.
WAS PASSIERT
Ich melde mich innerhalb eines Werktags. Wer das liest, weiß, worauf er sich einlässt — und wartet danach geduldiger. Wichtiger als jede Gestaltung des Formulars.
DIE RUFNUMMER
Antippbar, direkt daneben. Im Handwerk nutzt ein guter Teil der Leute lieber das Telefon — wer sie zwingt, ein Formular auszufüllen, verliert sie. Die Nummer neben dem Formular kostet nichts und bringt Anrufe.
WAS NICHT PASSIERT
Keine Newsletter, keine Weitergabe. Ein Satz genügt. Er nimmt die Sorge, die viele beim Eintragen einer Mailadresse haben — und er unterscheidet Sie von den meisten anderen Formularen.
ZWEI FORMULARE
Neun Felder und drei
Dasselbe Anliegen, zwei Wege. Die mittlere Spalte ist der Regelfall.
| Merkmal | Neun Felder | Drei Felder | Nur Rufnummer |
|---|---|---|---|
| Was gefragt wird | Anrede, Vor- und Nachname, Straße, Ort, Telefon, Mail, Betreff, Nachricht. | Name, Erreichbarkeit, Anliegen. | Nichts — die Nummer steht da. |
| Auf dem Telefon | Neun Antippvorgänge, Tastatur verdeckt den Text. | Drei Felder, in einer Minute erledigt. | Ein Antippen. |
| Was Sie bekommen | Wenige, aber vollständige Anfragen. | Mehr Anfragen, Details im Rückruf. | Anrufe zu Ihren Erreichbarkeitszeiten. |
| Nachteil | Viele brechen ab — und melden sich dann gar nicht. | Sie müssen zurückrufen. | Wer abends sucht, erreicht niemanden. |
| Für wen | Kaum jemanden. | Für fast alle Betriebe. | Wenn niemand Formulare bearbeiten kann. |
Die rechte Spalte ist kein schlechter Weg — aber sie verliert alle, die außerhalb Ihrer Zeiten suchen.
Dieselbe Firma. Zwei Websites.

DIE FELDER
Drei Felder und ein Satz daneben
Name, Erreichbarkeit, Anliegen — mehr braucht ein Kontaktformular nicht. Jedes weitere Pflichtfeld kostet Anfragen, und zwar messbar.
Im Auftritt 799 € netto enthalten.
WAS SCHIEFGEHT
Vier Fehler an Formularen
Die ersten beiden kosten Anfragen, die letzten beiden ärgern den, der es schon ausgefüllt hat.
01
Zu viele Pflichtfelder
Jedes mit Sternchen ist eine Hürde. Machen Sie alles freiwillig außer Erreichbarkeit und Anliegen — wer seinen Namen nicht nennen will, ruft sonst gar nicht an.
02
Beschriftung nur im Feld
Der Feldname steht als grauer Text im Eingabefeld und verschwindet beim Tippen. Danach weiß niemand mehr, was in welchem Feld stand — besonders beim Prüfen vor dem Absenden. Die Beschriftung gehört über das Feld.
03
Fehlermeldung ohne Hinweis
Bitte füllen Sie alle Felder aus. Welches fehlt, steht nicht dabei — und der Besucher sucht. Die Meldung gehört an das betroffene Feld, in Worten, die sagen, was fehlt.
04
Keine Bestätigung
Nach dem Absenden passiert sichtbar nichts, oder die Seite lädt neu. Dann weiß niemand, ob es angekommen ist — und viele schicken es noch einmal. Ein Satz genügt: Danke, ich melde mich innerhalb eines Werktags.

Drei Felder und ein Satz daneben. Mehr braucht eine Betriebswebsite nicht.
Drei Felder und ein Satz daneben. Mehr braucht eine Betriebswebsite nicht.
Für wen
Der Aufbau ist derselbe. Was sich unterscheidet, sind die Fragen, die Ihre Kunden stellen.
ZWEI TECHNISCHE PUNKTE
Was auf dem Telefon dazukommt
Zwei Einstellungen, die nichts kosten und den Unterschied machen, ob ein Formular auf dem Telefon benutzbar ist.
01
Die richtige Tastatur
Ein Feld für die Rufnummer soll die Zifferntastatur öffnen, ein Mailfeld die mit dem At-Zeichen. Das ist eine Angabe je Feld und erspart dem Besucher jedes Mal das Umschalten. Fehlt sie, tippt er mit der falschen Tastatur — und macht Fehler.
02
Groß genug zum Antippen
Eingabefelder und der Absendeknopf brauchen dieselbe Mindestgröße wie jeder andere Knopf — etwa zwei Zeilen hoch. Zu flache Felder werden danebengetroffen, und auf einem Formular passiert das mehrfach hintereinander.
Hinweis aus der Praxis
Ein Bereich, der drei Monate nach Veröffentlichung keine Zugriffe bekommt, hat meist kein Textproblem, sondern ein Nachfrageproblem: Nach dem Thema wird in dieser Region nicht gesucht. Deshalb steht bei uns die Recherche vor dem ersten Satz.
„Wir haben zwei Jahre eine schöne Seite gehabt und nicht einen einzigen Anruf darüber bekommen. Niemand hat uns gesagt, dass die Struktur fehlt.“
Inhaber eines Sanitärbetriebs, 14 Mitarbeiter, Rhein-Kreis Neuss
Zusammengefasst: Sichtbarkeit entsteht nicht aus Gestaltung, sondern aus Abdeckung. Wer viele Fragen vollständig beantwortet, wird oft gefunden — wer eine Seite hat, einmal.
WAS DANACH PASSIERT
Ein Werktag
Der Satz neben dem Formular ist eine Zusage — und sie muss eingehalten werden.
1
Werktag
Wer innerhalb eines Werktags antwortet, liegt vor den meisten. Wichtiger als die Geschwindigkeit ist die Verlässlichkeit: Was neben dem Formular steht, gilt. Wenn Sie zwei Tage brauchen, schreiben Sie zwei Tage — das ist besser als eine Zusage, die nicht hält.
Und prüfen Sie den Spam-Ordner. Anfragen aus Kontaktformularen landen dort regelmäßig — es ist der häufigste Grund dafür, dass ein Betrieb glaubt, sein Formular werde nicht genutzt. Dazu steht mehr auf der Seite zur geschäftlichen Post.

Ungeoeffnete Geschäftspost — was im Spam liegt, sieht niemand.

DIE ANTWORT
Ein Werktag, und der Absender weiss es
Zwei Sätze auf der Seite: dass die Meldung angekommen ist und wann Sie antworten. Ohne sie ruft der Absender am nächsten Tag an — und das Formular hat nichts gespart.
Wer wann liest, legen Sie fest.
Wer ein Dach, eine Heizung oder einen Elektriker braucht, tippt zwei Wörter ins Telefon und ruft den ersten Betrieb an, der seriös aussieht und eine Nummer zeigt. Empfehlung bringt weiter Arbeit. Sie bringt nur keine neuen Kunden nach.
der Anfragen an Handwerksbetriebe kommen vom Mobiltelefon. Wer dort nicht lesbar ist, wird nicht angerufen.
entscheiden, ob jemand bleibt oder zurück zur Trefferliste geht. Danach ist er beim Nachbarbetrieb.
HALTUNG
Wie ich es baue
Vier Festlegungen zu Formularen.
×
Kein zweites Formular
Eine Stelle für Anfragen genügt. Mehrere Formulare auf verschiedenen Seiten bedeuten mehrere Postfächer und mehrere Stellen, an denen etwas liegen bleibt.
×
Keine Pflichtfelder ohne Grund
Pflicht sind Erreichbarkeit und Anliegen. Alles andere ist freiwillig — auch der Name.
×
Keine Newsletter-Anmeldung im Anfrageformular
Kein vorangehaktes Kästchen, keine Kopplung. Wer anfragt, will eine Antwort und keine Post.
×
Kein Formular an eine Freimailadresse
Es sendet an eine Adresse Ihrer eigenen Internetadresse. Alles andere führt dazu, dass Anfragen aussortiert werden.
HÄUFIGE FRAGEN
Was Betriebe an dieser Stelle fragen
Ich brauche die Adresse für die Anfahrt.
–
Die erfahren Sie im Rückruf in zehn Sekunden — und genauer, weil Sie nachfragen können. Im Formular ist sie ein Feld mehr, an dem jemand abbricht. Wenn Sie sie unbedingt wollen, machen Sie das Feld freiwillig.
Bekomme ich dann nicht viele unpassende Anfragen?
+
Brauche ich ein Häkchen für den Datenschutz?
+
Mein Formular wird kaum genutzt.
+
Soll das Formular auf jeder Seite stehen?
+
Websites, die Ihr Telefon klingeln lassen.
Ein Ansprechpartner, ein Festpreis, ein Termin. Gebaut, damit man Sie findet — nicht, damit es hübsch aussieht.

AUTOR UND QUELLEN
Christof Oppermann
Inhaber 12web, Neuss · Über mich
Baut seit 15 Jahren Websites, seit 2018 mit Schwerpunkt auf Handwerks- und Mittelstandsbetrieben in Nordrhein-Westfalen. Die Einordnung stammt aus gebauten Formularen. Zu Rechtsfragen berat ich nicht.
Geprüft am 26.08.2026
01
Eigene Suchbegriff-Recherche 12web
35 dokumentierte Bausteine mit 471 benannten Feldern — Grundlage der Aussagen zum Seitenaufbau
02
Bauteil-Bibliothek 12web
Offen einsehbar unter /kalkulator/ — Grundlage der genannten Preise und Umfänge
03
Handwerkskammer Düsseldorf — Konjunkturbericht Handwerk
Preisrechner auf 12web.de
OHNE ANFRAGE
Was Ihre Website kosten würde
Wenn Sie beim Lesen an den eigenen Betrieb denken: Fünf Entscheidungen, ein Preis. Sie sehen die Zahl, bevor Sie Ihre Adresse angeben.
Feste Preise
Keine Anfrage nötig
Kein Newsletter
Dauert etwa drei Minuten. Vorher nachlesen: Leitfaden
Struktur entsteht
/leitfaden/
/leitfaden/aufbau/
/leitfaden/betreiben/
/leitfaden/bilder/
/leitfaden/gefunden-werden/
Ihre Kunden suchen mit dem Telefon zwischen zwei Terminen. Wir bauen die Seite, die sie überzeugt, bevor sie weiterscrollen: Festpreis je Posten, ein Ansprechpartner, Zugänge in Ihrer Hand.
Erst reden,
dann rechnen.
Das erste Gespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Wenn wir die Falschen sind, sagen wir es im Telefonat.
Sie schicken das Formular oder rufen an.
Antwort am selben Werktag, bis 18 Uhr.
Telefonat, eine Stunde, zum Wunschtermin.
Festpreisangebot auf einer Seite, schriftlich.
In zwei Minuten ausgefüllt
Ihre Angaben gehen verschlüsselt direkt an uns und werden nicht weitergegeben.