Bildrechte sind der einzige Punkt in dieser Rubrik, der unmittelbar Geld kosten kann. Vier Fragen klären den größten Teil — und das hier ist keine Rechtsberatung.
Der einzige Punkt in dieser Rubrik, der unmittelbar Geld kosten kann. Vier Fragen klären den größten Teil — und das hier ist keine Rechtsberatung.
DIE GRUNDREGEL
Jemand hat das Bild gemacht
Bildrechte hängen an einer einfachen Tatsache: Hinter jedem Bild steht eine Person, die es aufgenommen hat — und daraus folgt fast alles Weitere.
Wer fotografiert, hat das Recht
Wer auslöst, entscheidet über die Verwendung. Bei Ihren eigenen Aufnahmen sind Sie das. Bei einem Fotografen ist er es — auch nachdem Sie ihn bezahlt haben. Deshalb gehört schriftlich vereinbart, was Sie mit den Bildern dürfen.
Und wer abgebildet ist, auch
Erkennbare Personen müssen der Veröffentlichung zustimmen — Ihre Leute ebenso wie zufällig im Bild stehende Nachbarn. Bei Aufnahmen in fremden Räumen kommt der Eigentümer dazu. Das sind zwei verschiedene Rechte, und beide müssen stimmen.
DER TEURE FALL
Ein Bild aus der Suche zu übernehmen ist der einzige Fehler in dieser Rubrik, der direkt Geld kostet. Solche Verwendungen werden systematisch aufgespürt, und die Forderungen liegen schnell im vierstelligen Bereich — unabhängig davon, ob Absicht dahinterstand.
„Eine Stadtseite ohne eigene Inhalte ist eine Behauptung. Mit eigenen Inhalten ist sie ein Nachweis.“
Aus unserem Bauplan-Leitfaden, Abschnitt „Regionale Bereiche“
Im Folgenden stehen die vier Quellen und was bei jeder zu klären ist.
Von 5 Seiten auf 23.
Nach Plan.
Texte, Bilder und Leistungen waren im Betrieb längst da. Sie standen nur alle auf derselben Seite. Wir haben sie auseinandergezogen, jede bekam ihre eigene Adresse — und Google fand sie.

ZWEI FRAGEN
Vor jeder Veröffentlichung
Wem gehört das Bild, und darf ich es genau so verwenden? Zwei Fragen, die zusammen zwei Minuten dauern — und die den häufigsten Grund für Post vom Anwalt ausräumen.
Gilt auch für gekaufte Motive.
DIE VORSORGE
Ein Ordner, fünf Minuten je Bild
Die einzige Vorsorge, die es braucht — und die einzige, die im Ernstfall etwas wert ist.
1
Ordner genügt
Legen Sie zu jedem Bild ab, woher es stammt: eigene Aufnahme mit Datum, Rechnung und Vereinbarung des Fotografen, Lizenznachweis der Bilddatenbank, Einwilligung der abgebildeten Personen. Wenn Jahre später jemand fragt, können Sie es zeigen — sonst nicht.
Der Aufwand liegt bei fünf Minuten je Bild und fällt nur einmal an. Der Fall, in dem es gebraucht wird, tritt selten ein — und wenn, dann Jahre später, wenn niemand mehr weiß, woher das Motiv kam. Genau darauf setzen die Stellen, die solche Verwendungen verfolgen.

Ordner und Belege — die einzige Vorsorge, die im Ernstfall zählt.
DREI QUELLEN
Was jeweils zu klären ist
Die linke Spalte ist die sicherste. Die rechte ist die, bei der die meisten Forderungen entstehen.
| Merkmal | Eigene Aufnahme | Fotograf | Bilddatenbank |
|---|---|---|---|
| Wer hat das Recht | Sie selbst — der einfachste Fall. | Der Fotograf. Sie bekommen Nutzungsrechte, keine Eigentümerstellung. | Der Anbieter, in dessen Umfang die Lizenz gilt. |
| Was zu klären ist | Einwilligung erkennbarer Personen, Erlaubnis in fremden Räumen. | Schriftlich: wofür, wie lange, ob Bearbeitung erlaubt ist. | Ob die Lizenz auch für Werbung gilt und ob eine Namensnennung nötig ist. |
| Häufige Falle | Der Nachbar im Bild, der nicht gefragt wurde. | Nutzung nur für ein Jahr oder nur für die Website vereinbart. | Wie beim gewählten Grundweg, zusätzlich Messung der Werkzeuge. |
| Was Sie ablegen | Datum, Ort, Einwilligungen. | Rechnung und Vereinbarung. | Lizenznachweis mit Bildnummer. |
| Empfehlung | Für Arbeiten und Details. | Für Personen und Betrieb. | Nur für Symbolisches — und mit Beleg. |
Nicht in der Tabelle, weil es keine Quelle ist: Bilder aus der Suche. Das ist der Fall, aus dem die Forderungen entstehen.
Eine Stunde. Was Sie machen, wer anruft, was fehlt. Danach steht der Preis.
Sie sehen die Startseite fertig gestaltet, mit Ihren Texten, nicht mit Blindtext.
Alle Seiten, Bilder, Formular. Zwei Korrekturrunden sind eingerechnet.
Online, Zugänge in Ihrer Hand, Einweisung am Telefon. Rechnung danach.

DIE HERKUNFT
Zu jedem Motiv gehört jemand
Bei jedem Motiv auf Ihrer Seite gibt es einen, dem es gehört. Selbst fotografiert ist der einfachste Fall — alles andere braucht eine Lizenz, die Sie wiederfinden können.
Ein Ordner, fünf Minuten je Bild.
WAS SCHIEFGEHT
Vier Fälle, die teuer werden
Alle vier sind mir in Kundenprojekten begegnet, keiner davon war böse gemeint.
01
Bild aus der Suche
Passte gut, also übernommen. Der häufigste Fall und der einzige mit unmittelbarer Geldfolge — solche Verwendungen werden automatisiert aufgespürt.
02
Lizenz abgelaufen
Vor Jahren gekauft, mit zeitlicher Begrenzung. Steht in den Unterlagen, die niemand mehr hat. Deshalb der Ordner mit den Nachweisen.
03
Fotografenbilder weiterverwendet
Für die Website bezahlt, dann auch für Fahrzeugbeschriftung und Anzeigen genutzt. Wenn das nicht vereinbart war, ist es nicht gedeckt — klären Sie den Umfang vorher.
04
Der Nachbar im Bild
Beim Fassadenfoto stand jemand am Fenster. Erkennbare Personen brauchen eine Einwilligung — im Zweifel ausschneiden, das dauert eine Minute.

Ungeöffnete Geschäftspost — der Fall, den niemand haben will.
Ungeöffnete Geschäftspost — der Fall, den niemand haben will.
In dieser Reihenfolge, auf jeder Seite. Alles andere an einer Website ist Verzierung.
Kostenlos anfragenBILDER VON KUNDENOBJEKTEN
Zwei Fragen vor der Veröffentlichung
Der häufigste Fall im Handwerk — und der, bei dem am wenigsten gefragt wird.
01
Darf ich das Objekt zeigen?
Bei Aufnahmen von der öffentlichen Straße ist es bei Gebäuden meist unproblematisch. Bei Innenaufnahmen in Privaträumen fragen Sie den Eigentümer — am besten schon beim Aufmaß, wenn Sie ohnehin dort sind. Ein Satz genügt, und die meisten sagen ja.
02
Ist etwas im Bild, das nicht hineingehört?
Hausnummer, Namensschild, Kennzeichen, Fotos an der Wand, Post auf dem Tisch. Bei Innenaufnahmen lohnt ein zweiter Blick, bevor das Bild online geht — der Kunde hat der Fassade zugestimmt, nicht seinem Wohnzimmerregal.
Hinweis aus der Praxis
Ein Bereich, der drei Monate nach Veröffentlichung keine Zugriffe bekommt, hat meist kein Textproblem, sondern ein Nachfrageproblem: Nach dem Thema wird in dieser Region nicht gesucht. Deshalb steht bei uns die Recherche vor dem ersten Satz.
„Wir haben zwei Jahre eine schöne Seite gehabt und nicht einen einzigen Anruf darüber bekommen. Niemand hat uns gesagt, dass die Struktur fehlt.“
Inhaber eines Sanitärbetriebs, 14 Mitarbeiter, Rhein-Kreis Neuss
Zusammengefasst: Sichtbarkeit entsteht nicht aus Gestaltung, sondern aus Abdeckung. Wer viele Fragen vollständig beantwortet, wird oft gefunden — wer eine Seite hat, einmal.

ZWEI FRAGEN
Darf ich das Objekt überhaupt zeigen?
Eine fertige Küche steht in einer fremden Wohnung. Die Erlaubnis des Eigentümers gehört zum Auftrag — am besten schriftlich, direkt bei der Abnahme.
Ist etwas im Bild, das nicht hineingehört?
Woche 1
Analyse
Nachfrage
Woche 2
Bauplan
Reihenfolge
Woche 6
Kern live
Hub + Spokes
Monat 3
Ausbau
monatlich
Monat 6
Wirkung
messbar
Vom Schreiben bis zur Erledigung.
WENN POST KOMMT
Fünf Stationen, ruhig bleiben
Die Zeichnung zeigt den üblichen Ablauf einer Abmahnung wegen eines Bildes. Am Anfang steht ein Schreiben mit einer Frist, die kurz ist — das gehört zur Methode. Das Bild gehört sofort von der Seite, aber die beigelegte Erklärung sollte niemand ungeprüft unterschreiben.
Der wichtigste Schritt ist der zweite: einen Anwalt fragen, bevor Sie zahlen oder unterschreiben. Häufig sind die geforderten Beträge und der Wortlaut der Erklärung verhandelbar. Wer sofort zahlt, zahlt oft mehr als nötig — und wer die Frist verstreichen lässt, zahlt am Ende deutlich mehr.
Der Ablauf ist eine vereinfachte Darstellung aus der Praxis und ersetzt keine Rechtsberatung. Wie Ihr konkreter Fall liegt, klärt ein Anwalt.
Gefunden werden ist kein Zufall. Es ist Handwerk.
Wir bauen die Seite, die Ihre Kunden finden, wenn sie Sie noch nicht kennen. Ein Gespräch, ein Plan, ein Festpreis.

WENN POST KOMMT
Unangenehm, aber kein Notfall
Eine Abmahnung wegen eines Bildes ist unangenehm, aber kein Notfall. Nicht sofort unterschreiben, Frist notieren, Herkunft prüfen — in dieser Reihenfolge.
Erst prüfen, dann antworten.

DER MASSSTAB
Bezahlt zu haben und verwenden zu dürfen sind zwei verschiedene Dinge.
Christof Oppermann, 12web
Warum wir das machen
GESEHENWERDEN.
Gute Arbeit spricht sich herum. Nur eben langsamer als eine Seite, die man findet.
HALTUNG
Was ich Ihnen nicht anbiete
Vier Dinge, die zu diesem Thema angeboten werden und bei mir nicht enthalten sind.
×
Keine Rechtsberatung
Diese Seite gibt Erfahrung aus Projekten wieder — Rechtsberatung ist im Preis nicht enthalten und darf ich auch nicht leisten. Bei Post von einem Anwalt fragen Sie einen Anwalt.
×
Keine Bildrecherche
Ich prüfe nicht nach, woher die Bilder Ihrer bestehenden Website stammen. Das können nur Sie — und der Ordner mit den Nachweisen ist der Weg dorthin.
×
Keine Haftungsübernahme
Für Bilder, die Sie mir liefern, gehe ich davon aus, dass Sie sie verwenden dürfen. Prüfen kann ich es nicht — deshalb frage ich bei jedem Projekt danach.
×
Keine Lizenzvermittlung
Ich verkaufe keine Bilddatenbank-Zugänge und verdiene an keiner Vermittlung.
HÄUFIGE FRAGEN
Was Betriebe an dieser Stelle fragen
Auf meiner Seite steht ein Bild aus der Suche. Was tun?
–
Herunternehmen, auch wenn seit Jahren nichts passiert ist — solche Verwendungen werden automatisiert aufgespürt, und es gibt keine Frist, nach der es sicher wird. Ersetzen Sie es durch eine eigene Aufnahme oder lassen Sie die Stelle leer.
Ich habe den Fotografen bezahlt. Gehören mir die Bilder?
+
Darf ich Bilder von Kundenobjekten zeigen?
+
Was ist mit erzeugten Bildern?
+
Ich habe eine Abmahnung bekommen.
+
Wer ein Dach, eine Heizung oder einen Elektriker braucht, tippt zwei Wörter ins Telefon und ruft den ersten Betrieb an, der seriös aussieht und eine Nummer zeigt. Empfehlung bringt weiter Arbeit. Sie bringt nur keine neuen Kunden nach.
der Anfragen an Handwerksbetriebe kommen vom Mobiltelefon. Wer dort nicht lesbar ist, wird nicht angerufen.
entscheiden, ob jemand bleibt oder zurück zur Trefferliste geht. Danach ist er beim Nachbarbetrieb.

AUTOR UND QUELLEN
Christof Oppermann
Inhaber 12web, Neuss · Über mich
Baut seit 15 Jahren Websites, seit 2018 mit Schwerpunkt auf Handwerks- und Mittelstandsbetrieben in Nordrhein-Westfalen. Die Fälle stammen aus Kundenprojekten. Diese Seite ist keine Rechtsberatung.
Geprüft am 26.08.2026
01
Eigene Suchbegriff-Recherche 12web
35 dokumentierte Bausteine mit 471 benannten Feldern — Grundlage der Aussagen zum Seitenaufbau
02
Bauteil-Bibliothek 12web
Offen einsehbar unter /kalkulator/ — Grundlage der genannten Preise und Umfänge
03
Handwerkskammer Düsseldorf — Konjunkturbericht Handwerk
Preisrechner auf 12web.de
OHNE ANFRAGE
Was Ihre Website kosten würde
Wenn Sie beim Lesen an den eigenen Betrieb denken: Fünf Entscheidungen, ein Preis. Sie sehen die Zahl, bevor Sie Ihre Adresse angeben.
Feste Preise
Keine Anfrage nötig
Kein Newsletter
Dauert etwa drei Minuten. Vorher nachlesen: Leitfaden
Struktur entsteht
/leitfaden/
/leitfaden/aufbau/
/leitfaden/betreiben/
/leitfaden/bilder/
/leitfaden/gefunden-werden/
Erst reden,
dann rechnen.
Das erste Gespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Wenn wir die Falschen sind, sagen wir es im Telefonat.
Sie schicken das Formular oder rufen an.
Antwort am selben Werktag, bis 18 Uhr.
Telefonat, eine Stunde, zum Wunschtermin.
Festpreisangebot auf einer Seite, schriftlich.
In zwei Minuten ausgefüllt
Ihre Angaben gehen verschlüsselt direkt an uns und werden nicht weitergegeben.